Abgrenzung des österreichischen Alpengebietes

Die folgende Beschreibung der Grenze des österreichischen Alpengebietes erfolgt im Uhrzeigersinn und beginnt mit dem innerhalb des österreichischen Staatsgebietes verlaufenden Abschnitt mit Ausgangspunkt der am östlichen Ufer des dort die Staatsgrenze zu Deutschland bildenden Inn gelegenen Grenzstadt Schärding am Inn, präzieser gesagt bei der an deren Nordrand liegenden östlichen Einmündung der Pram in den Inn (im Bild unten).

Aberpram, CC BY-SA 3.0

Der Unterlauf der Pram gilt als Grenze zwischen dem den Salzkammergutbergen vorgelagerten Voralpengebiet des Hausruck- und Kobernaußerwald-Zuges im Süden vom Sauwald genannten auf das rechte Donauufer übergreifenden Teiles der Böhmischen Masse im Norden. Ab der rund 16 km südlich der Inneinmündung in die Donau in Passau gelegenen Prammündung in den Inn folgt die Alpengebietsgrenze innerhalb des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich in Südostrichtung dem Flusslauf der Pram über 8 km aufwärts bis Allerding, wo von Süden der linke Pramzufluss Teufenbach einmündet, dessen Bachlauf sie 1,5 km aufwärts bis Unterteufenbach folgt, in Ostrichtung das Teufenbachtal verlässt und über Samberg und Furth die Pram unterhalb von Taufkirchen wieder erreicht. Die Alpengebietsgrenze folgt wieder ein kurzes Stück der Pram aufwärts, in die am östlichen Ortsrand von Taufkirchen der rechte Pramzufluss Pfudabach einmündet, dem 5 km aufwärts in Südostrichtung bis Sigharting gefolgt wird, wo das Pfudabachtal in Nordrichtung dreht, während die Alpengebietsgrenze die Südostrichtung beibehaltend über Unterhaigen nach 6 km die am Wiesenbach gelegene Ortschaft Bründl (Gemeinde Raab) erreicht und von dort in Ostrichtung dem Wiesenbach 3,5 km aufwärts bis Gautzham folgt. Die Ostrichtung beibehaltend wechselt die Alpengebietsgrenze über Aichet in die 6 km entfernte am Steegenbach gelegene Ortschaft Asing, ab der sie dem Steegenbach abwärts folgend und die Ortschaft Peuerbach im Südwesten passierend bis zu dessen 2 km entfernter Einmündung in die Faule Aschach bei Bruck und sodann dieser 1 km abwärts bis zu ihrer Einmündung in die Aschach bei Niederspaching folgt.

In Nordostrichtung folgt die Alpengebietsgrenze sodann 7 km dem Flusslauf der Aschach abwärts über Waizenkirchen bis Punzing, wo von Osten der Prambach einmündet, dessen Flusslauf in Südostrichtung aufwärts 5 km lang bis Prambachkirchen gefolgt wird. Die Südostrichtung beibehaltend wird der Prambach verlassen und nach 1,5 km die am Dachsbergerbach gelegene Ortschaft Obergallsbach erreicht, bei der Ortschaft Mittergallsbach ins Tal des benachbarten Lengauer Baches gewechselt und dessen Flusslauf abwärts über Kalköfen, wo es zur Vereinignung mit dem Dachsbergerbach kommt, bis zu dessen Einmündung in den Innbach oberhalb der 7 km von Obergallsbach entfernten Ortschaft Hörstorf gefolgt. Der Unterlauf des Innbaches zwischen dem Zufluss des Lengauerbaches und der Donaueinmündung bei Edramsberg gilt als Ostgrenze des Sauwaldes und die Alpengebietsgrenze folgt daher dem Innbach in Nordostrichtung abwärts und erreicht, nachdem sie die Stadt Eferding im Süden passiert hat, die Ebene des Donautales.

Gerhard Anzinger CC BY-SA 3.0; die Innbachmündung in die Donau

Sie verlässt jedoch kurz danach wieder das Donautal, da der unterhalb der Innbachmündung am rechten Donauufer gelegene Bergstock des Kürnberger Waldes, der das Stadtgebiet von Linz westlich begrenzt, ebenfalls geologisch der Böhmischen Masse zuzuordnen ist, weshalb die Alpengebietsgrenze diesen Bergstock von Süd- in Ostrichtung drehend umrundet und sich erst wieder östlich von Leonding im Stadtgebiet der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz, in dem auch die Traun in die Ebene des Donautales eintritt, sich der Donau wieder annähert. In Ostrichtung entlang des nahtlosen Übergangs des östlich der Traun den Oberösterreichischen Voralpen vorgelagerten voralpinen Hügelgebietes in die Donauebene quert die Alpengebietsgrenze nach der Stadt Enns die dort in die Donau mündende und die Landesgrenze Oberösterreich/Niederösterreich bildende Enns, verläuft weiter innerhalb Niederösterreichs die Machland genannte Donautalebene im Süden begrenzend bis sie im östlichen Gemeindegebiet von St. Pantaleon das voralpine Hügelgebiet der Strengberge erreicht, deren Nordabhänge das rechte Donauufer säumen und somit der Flusslauf der Donau (dort Grenze zwischen Niederösterreich und Oberösterreich) für über 25 km zwischen der Mündung der Erla bei der gleichnamigen Ortschaft (Gemeinde St. Pantaleon) und der Mündung des Altaubaches beim Hauptort der Marktgemeinde Ardagger zur Alpengebietsgrenze wird.

Unterhalb von Ardagger durchdringt die Donau abermals die Böhmische Masse und durchfließt ein Strudengau genanntes Engtal, dessen rechtes Ufer von dem bis zur Ybbs-Mündung reichenden der Böhmischen Masse zuzuordnenden Neustadtler Platte genannten Hochplateau begrenzt wird. Die Alpengebietsgrenze umgeht dieses Hochplateau, verlässt das Donautal und folgt in Südrichtung dem Tal des kleinen Altaubach-Zuflusses Denkenbachl aufwärts bis zum Übergang Gigerreith, auf dem sich die Autobahnausfahrt (A 1-Westautobahn) Amstetten-West befindet. Danach folgt sie dem Edlabach abwärts bis zu seiner Einmündung in die Ybbs in der Bezirkshauptstadt Amstetten, sodann dem Flusslauf der ab dort die Ybbstaler Alpen von der Neustadtler Platte trennenden Ybbs abwärts und erreicht bei der Stadt Ybbs (im Bild unten), an deren östlichen Stadtrand die Ybbs in die Donau mündet, wieder das Donautal.

© arabella

Bis zur der 30 km unterhalb von Ybbs östlich der Stadt Melk gelegenen Mündung der Pielach bildet wieder die Donau die Alpengebietsgrenze. In diesem Abschnitt bildet sie zwischen Ybbs und der Erlaufmündung bei Pöchlarn für 10 km die Nordgrenze der Ybbstaler Alpen und bis zur Pielachmündung die Nordgrenze der Türnitzer Alpen.

User:MatthiasKabel CC BY-SA 3.0; Das Benediktinerstift Melk liegt am rechten Donauufer beim Mündungsbereich des Voralpenflusses Melk

Unterhalb von Melk durchdringt die Donau ein letztes Mal die Böhmische Masse und durchfließt bis Krems das unter dem Namen Wachau weltbekannte Engtal, dessen rechtes Ufer von dem der Böhmischen Masse zuzuordnenden Bergstock des Dunkelsteinerwaldes gesäumt wird, dessen Ostabhänge sich unterhalb (südöstlich) von Krems in der Ebene des Tullnerfeldes verlieren. Die Alpengebietsgrenze folgt dem Flusslauf der Pielach in Südostrichtung aufwärts bis Prinzersdorf im Westen der Niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten, verlässt sodann das Pielachtal in Ostrichtung, verläuft entlang der Süd- und Südostabhänge des Dunkelsteinerwaldes von Ost- in Nordostrichtung übergehend und den nordwestlichen Stadtrand St. Pöltens tangierend bis sie in Herzogenburg die die Westgrenze des Wienerwaldes bildende Traisen erreicht, die oberhalb (südlich) von St. Pölten die Türnitzer Alpen im Westen, von den Gebirgsgruppen Wienerwald und (noch weiter oberhalb) Gutensteiner Alpen trennt, folgt deren Flusslauf rund 6 km abwärts bis diese bei Traismauer in den westlichsten Teil des Tullnerfeldes einfließt. Die Alpengebietsgrenze verlässt dort in Ostrichtung das Traisental bzw. den Flusslauf der Traisen und verläuft im fließenden Übergangsbereich der ins Tullnerfeld abtauchenden Nordabhänge des Wienerwaldes. Sie passiert u. a. die Ortschaften Atzenbrugg (wo die Perschling ins Tullnerfeld übertritt), Judenau (wo die Kleine- in die Große Tulln mündet und diese ins Tullnerfeld einfließt) und Tulbing, ab wo sie dem Hauptgraben genannten Kanal folgt, der ab dort sämtliche ins Tullnerfeld herabfließenden Wienerwaldbäche sozusagen einfängt und kanalisiert in Altenberg in einen durch den Bau des Donaukraftwerks Greifenstein entstandenen rechten Altarm der Donau leitet, in den auch der am Ostende des Tullnerfeldes die Ebene erreichende Hagenbach einmündet. Am östlichen Ende dieses Altarmes kurz vor dessen Einmündung in den Hauptstrom unterhalb der Staumauer liegt die Ortschaft Greifenstein am Fuße der hoch über der Donau liegenden gleichnamigen Burg (im Bild unten) und die Alpengrenze erreicht hier wieder den Donaustrom, der dort in Südostrichtung dreht und bis zur am rechten Ufer gelegenen Stadt Klosterneuburg wieder zur Alpengebietsgrenze wird.

Bwag, CC-BY-SA-4.0

Die Alpengebietsgrenze verlässt unterhalb der gegenüber von Klosterneuburg liegenden Stadt Korneuburg am Eingang zur Wiener Pforte das Donautal in Nordrichtung und umgrenzt im Uhrzeigersinn den am linken Donauufer gelegenen Bergstock des Bisamberges, passiert die Ortschaft Bisamberg, erreicht bei der am Nordabhang des Bisamberges gelegenen Ortschaft Hagenbrunn den Marchfeld genannten am linken Donauufer gelegenen Teil der Ebene des Wiener Beckens, tritt ins Gemeindegebiet der Bundeshauptstadt Wien über, passiert den am Ostabhang des Bisamberges gelegenen zum 21. Stadtbezirk gehörenden Wiener Winzerort Stammersdorf, erreicht dort den Marchfeldkanal und folgt diesem bis zu seiner Ableitung aus der Donau bei Strebersdorf (ebenf. 21. Bezirk) am unteren Ende des Durchbruchs der Wiener Pforte.

Die Donau und der von dieser in Nußdorf (19. Stadtbezirk) rechts abzweigende Donaukanal bilden innerhalb Wiens die Alpengebietsgrenze und begrenzen gleichzeitig die am rechten Ufer gelegenen Stadtbezirke 19, 9 und 1 (Stadtzentrum). Nach der Einmündung des die Innenstadt vom 3.Stadtbezirk trennenden Wienflusses verlässt die Alpengrenze in Südrichtung den weiter in Südostrichtung seiner Wiedervereinigung mit dem Hauptstrom zustrebenden Donaukanal und verläuft durchs Stadtgebiet der Bezirke 3 und 10 bis zum am südlichen Stadtrand von Wien in Ostrichtung fließenden Liesingbach, der nördlich von einem kleinen, den Ostabhängen des Wienerwaldes vorgelagerten Hügelzug begleitet wird, der mit dem Laaerberg endet. Der Liesingbach passiert die am Südabhang des Laaerberges gelegenen zum 10. Stadtbezirk gehörenden Ortsteile Oberlaa (im Bild unten) und Unterlaa und tritt in die Ebene des Wiener Beckens einfließend und das Alpengebiet verlassend vor Kledering nach Niederösterreich über.

© canost

Die Alpengebietsgrenze folgt ein kurzes Stück in Westrichtung den Laaerberg und den Wienerberg südlich passierend dem Liesingbach aufwärts bis zum Talausgang des Liesingbachtales im südlichen Wiener Vorort Liesing (23. Bezirk), wo sie den Liesingbach querend in Südrichtung dreht, die Grenze zu Niederösterreich überschreitet und entlang des fließenden Übergangs des dortigen Alpenostrands in die Ebene des Wiener Beckens die Orte Perchtoldsdorf, Mödling (Querung des ins Wiener Becken eintretenden Mödlingbaches), Baden (Querung der Schwechat), Bad Vöslau, Leobersdorf (Querung der den Wienerwald von den Gutensteiner Alpen trennenden Triesting), Wöllersdorf (Querung der Piesting), Bad Fischau (Querung der Warmen Fischa), Willendorf und Würflach passiert und danach die Stadt Ternitz (im Bild unten) erreicht, wo sie die dort das Wechselgebiet begrenzende Schwarza quert, in die dort auch noch die die Rax-Schneeberg-Gruppe begrenzende Sierning mündet und es somit zu einer punktuellen Berührung der letztgenannten Gebirgsgruppe mit der Alpengebietsgrenze kommt, die nach der Schwarzaquerung in Ostrichtung dreht.

© Hubert Weninger

Die Alpengebietsgrenze begleitet allmählich in Nordostrichtung drehend und die Nordabhänge des Wechselgebietes begrenzend das rechte Ufer der Schwarza über Schwarzau am Steinfeld bis Lanzenkirchen, wo sich die Schwarza mit der von Süden kommenden und das Alpengebiet verlassenden Pitten zur Leitha vereinigt (im Bild unten), in die wenige 100 m später von rechts der den Bucklige Welt genannten Nordteil des Wechselgebietes vom Rosaliengebirge trennende Klingfurtherbach einmündet.

Nunmehr die Ostabhänge des Rosaliengebirges begleitend überschreitet die Alpengebietsgrenze an dessen Nordende die Landesgrenze zum Burgenland, erreicht den Südrand der zwischen Leithagebirge und Rosaliengebirge gelegenen Wiener Neustädter Pforte bei Neudörfl an der Leitha, dreht in Südostrichtung, quert nördlich von Mattersburg das Wulkatal, das das Rosaliengebirge vom Ödenburger Gebirge (ung: Soproni-hegység) trennt, passiert die Nordabhänge des Draßburger und Schattendorfer Waldes, erreicht am nördlichen Ortsrand der Grenzortschaft Schattendorf (im Bild unten) den Aubach und folgt dessen Flusslauf abwärts bis zu seinem Grenzübertritt nach Ungarn, wo er als Ikva innerhalb Ungarns (Komitat Györ-Moson-Sopron) entlang der Nord- und Nordostabhänge des Ödenburger Gebirges bis Nagycenk (dt: Großzinkendorf) die Alpengebietsgrenze bildet und vorher das Stadtgebiet von Sopron (dt: Ödenburg) und die Ortschaft Kópháza (dt: Kohlhof) durchfließt.

© gwbgld

Die Grenze des österreichischen Alpengebietes folgt ab dem Grenzübertritt der Ikva der innerhalb des Ödenburger Gebirges in Südrichtung verlaufenden Staatsgrenze zu Ungarn.

Wenn das Leithagebirge als Teil des Alpengebiets gesehen wird (laut Alpenvereinseinteilung gemeinsam mit dem Wechselgebiet, den Fischbacher Alpen, dem Grazer Bergland, dem Rosaliengebirge dem Ödenburger Gebirge, dem Günser Gebirge und dem Oststeirischen Hügelland zur Gebirgsgruppe Randgebirge östlich der Mur zusammengefasst), so verliefe die Alpengebietsgrenze von Neudörfl weiter in Nordrichtung die Wiener Neustädter Pforte querend und das Wiener Becken nunmehr im Osten begrenzend bis Hornstein am Südwestrand des Leithagebirges. Weiter in Nordostrichtung am Übergang der Ostabhänge des Leithagebirges in die Ebene des Wiener Beckens das rechte Leithaufer begleitend kehrt sie nach Loretto nach Niederösterreich zurück, passiert die Ortschaften Hof und Mannersdorf, überschreitet in Ostrichtung drehend wieder die Landesgrenze zum Burgenland und erreicht in der am rechten Leithaufer gelegenen Ortschaft Bruckneudorf den Nordabhang des Leithagebirges. Sie verlässt in Südrichtung den Flusslauf der Leitha, erreicht bei Jois das Nordufer des Neusiedlersees (115 m) und damit den tiefsten Punkt ihres Verlaufes auf österreichischem Staatsgebiet, dreht in Südwestrichtung und verläuft weiter entlang der sich bis zum Westufer des Neusiedlersees erstreckenden Ostabhänge des Leithagebirges bis Donnerskirchen, ab wo sie sich die Südwestrichtung beibehaltend vom Seeufer allmählich wieder entfernt, quert nach Schützen am Gebirge das Wulkatal im Osten von Eisenstadt, nähert sich die Ostabhänge des St. Margarethner Gemeindewaldes in Südrichtung begleitend wieder dem Westufer des Neusiedlersees an und passiert die ungarische Grenze zwischen Mörbisch und Fertőrákos (dt: Kroisbach). Auf ungarischem Staatsgebiet begleitet sie danach die zum Westufer des Neusiedlersees abfallenden Ostabhänge des Pinty-Tetö genannten Höhenrückens (261 m), bis sie bei Kópháza den ab Nagycenk aufwärts die Alpengrenze bildenden Ikvabach, der als Aubach bei Schattendorf (im Bild unten) die ungarische Staatsgrenze überschritten hat, erreicht.

Steindy (talk), CC BY-SA 3.0

Bei dieser Lesart der Ausdehnung des Alpengebietes (also inklusive Leithagebirge und der südlich davon das Westufer des Neusiedlersees säumenden Hügelzüge) würde die Grenze des österreichischen Alpengebietes bereits ab Mörbisch (und nicht erst ab Schattendorf) der Staatsgrenze folgen, die von Mörbisch in Westrichtung zwischen dem Herrschaftswald (224 m) im Norden und dem ungarischen Dudlesz-erdö (274 m) im Süden den Grenzübergang St. Margarethen-Sopronköhida und nach rund 11 km den Hauptgrenzübergang Klingenbach-Sopron passiert, in Südwestrichtung dreht und nach 7 km den Grenzübertritt des Ikvabaches bei Schattendorf erreicht.

Der Grenzübergang St. Margarethen-Sopronköhida war am 19. August 1989 Schauplatz des Paneuropäischen Picknicks, bei dem symbolisch von der Generalsekretärin der internationalen Paneuropa-Union Walburga Habsburg Douglas der Signalzaun des damaligen Eisernen Vorhangs durchtrennt wurde und das Grenztor im zwischenstaatlichen Einvernehmen für 3 Stunden geöffnet wurde, was rund 700 DDR-Bürger zur Flucht in den Westen nutzten. Nahe dieser Grenzstation (im Bild unten der heutige Grenzübergang samt Gedenkstätte) wurde bereits am 27. Juni 1989 vom damaligen österreichischen Außenminister Alois Mock und seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn zur Unterstreichung des am 2. Mai 1989 von ungarischer Seite begonnenen Abbaus der Überwachungsanlagen symbolisch dieser der Grenze vorgelagerte Signalzaun durchtrennt.

Welcher Ansicht auch immer gefolgt wird, verläuft jedenfalls ab Schattendorf die österreichische Staatsgrenze stets innerhalb des Alpengebietes und ist daher auch logischerweise ident mit der Grenze des österreichischen Alpengebietes. Sie steigt von Schattendorf in Südwestrichtung den Rohrbacherwald (Quellgebiet des Aubaches/Ikva) östlich begrenzend zum Hauptkamm des Ödenburger Gebirges an, erreicht diesen am Herrentisch (551 m), dreht in Ostrichtung, passiert die Anhöhen Hoher Riegel (553 m), Helenenschlacht (492 m) und Wiederkreuz (467 m), fällt in Südostrichtung zum Grenzübergang Deutschkreutz-Kópháza ab und verläuft, – oft nur 1 km von der innerhalb Ungarns fließenden die Alpengebietsgrenze bildenden Ikva entfernt -, in Südrichtung drehend bis zum Grenzübertritt des das Wechselgebiet nördlich begrenzenden Goldbaches bei der ungarischen Grenzortschaft Nagycenk.

Weiter fast an der innerhalb Ungarns verlaufenden Alpengebietsgrenze verläuft die Staatsgrenze durch den Kreutzer Wald und den Nikitscher Wald, die die östlichsten Ausläufer der sich östlich der Ortschaft Kirchschlag in der Buckligen Welt (in Niederösterreich gelegener Hauptort des nördlichen Wechselgebietes) über burgenländisches Gebiet des Großraumes Oberpullendorf (im Bild unten) bis auf ungarisches Staatsgebiet erstreckenden dem Wechselgebiet vorgelagerten voralpinen Hügelzüge bilden, bis sie bei Lutzmannsburg von der innerhalb Ungarns die Gebietsgrenze zwischen den Komitaten Györ-Moson-Sopron und Vas bildenden Rabnitz (ung: Répce) gequert wird und sie in Westrichtung drehend die Ostabhänge des Günser Gebirges (ung: Kőszegi-hegység) erreicht, dessen Ostteil quert und ins Tal der Güns nördlich der gleichnamigen Stadt (ung: Köszeg) zum Grenzübergang Rattersdorf-Köszeg abfällt.

© luftbilder.aufner

Danach wieder in Südrichtung wird von der Staatsgrenze der Hauptkamm des Günser Berglandes an dessen höchster Erhebung, dem 884 m hohen Geschriebenstein (ung: Írott-kő, höchster Berg des Burgenlandes und des ungarischen Alpengebietes) passiert, die südlich des Günser Gebirges und westlich der ungarischen Stadt Szombathely (dt: Steinamanger) zwischen dem kleinen Grenzübergang Rechnitz-Bozsog und dem höherrangigen Grenzübergang Schachendorf-Szombathely nahtlos ins Voralpengebiet des Oststeirischen Hügellandes übergegangen. Im Süden des Schandorfer Waldes wird die Staatsgrenze ein kurzes Stück von der dort (erstmals) auf ungarisches Staatsgebiet übertretenden Pinka begleitet, verläuft sodann über den Osthang des Eisenbergs (415 m, Gipfel in Österreich) und wird ab Eisenberg abermals von der Pinka begleitet, die bei Deutsch-Schützen neuerlich auf ungarisches Staatsgebiet übertritt, die Ortschaft Pornóapáti passiert und 1 km weiter südlich die zwischenzeitlich in Ostrichtung gedrehte Staatsgrenze überschreitet und bei Oberbildein nach Österreich zurückkehrt. Die nach Eisenberg nur kurz in Ostrichtung verlaufende Staatsgrenze dreht sogleich wieder in Südrichtung und wird beim Grenzübergang Eberau-Postrum/Szentpéterfa (im Bild unten) zweimal von der Pinka gequert, die dort 1,5 km lang über ungarisches Staatsgebiet verläuft und bei Gaas wieder nach Österreich zurückkehrt.

© mapio.net/János Szili

Die Staatsgrenze vollzieht um Moschendorf einen (Ost)Halbbogen und wird bei der ungarischen Grenzortschaft Pinkamindszent (dt: Allerheiligen) wieder von der Pinka gequert, die südlich dieser Ortschaft (Grenzübergang Strem-Pinkamindszent) neuerlich bis Kemestaródfa, wo sie sich mit der aus Österreich kommenden Strem vereinigt, zum Grenzfluss wird. Der Vereinigungspunkt liegt allerdings innerhalb Ungarns und die Staatsgrenze verlässt 500 m vorher den Flusslauf der (endgültig) auf ungarisches Staatsgebiet übertretenden Pinka in Südrichtung und erreicht nach 200 m den Flusslauf des dort auf ungarisches Staatsgebiet übertretenden rechten Pinkazuflusses Strem, folgt deren Flusslauf 1,5 km in Westrichtung aufwärts, verlässt dann die Westrichtung beibehaltend das Stremtal und quert die in Südrichtung fließenden Raabzubringer Reinersdorferbach und Köhidi patak, dreht in den Heiligenkreuzer Bergen in Südrichtung, fällt nach dem Steinerberg (336 m) östlich von Heiligenkreuz im Lafnitztal in die Raabtalebene ab, wird dort vom Lahnbach und danach am Nordrand der ungarischen Stadt Szentgotthárd von der Lafnitz kurz vor deren Einmündung in die Raab beim Hauptverkehrsgrenzübergang Heiligenkreuz im Lafnitztal-Rábafüzes gequert, erreicht westlich von Szentgotthárd bei der österreichischen Grenzortschaft Mogersdorf die Raab bei ihrem Übertritt auf ungarisches Staatsgebiet, folgt deren Flusslauf rund 6 km in Westrichtung aufwärts, verlässt dann in Südrichtung das Raabtal und verläuft entlang des das Tal des ungarischen rechten Raabzubringers Szölnöki patak westlich begrenzenden Hügelzuges über Schneiderberg (325 m) und Jakobsberg (324 m) bis zu dem südlich der Ortschaft Oberdrosen (im Bild unten) auf der Alpenhauptwasserscheide auf 387 m Seehöhe gelegenen Dreiländereck zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien (ung: Hármashatárkő, slow: Tromejnik), das zugleich der westlichste Punkt Ungarns ist (46° 52′ 9.21″ N, 16° 6′ 49.26″ E).

David Bauer, CC BY-SA 3.0

Die österreichische Staatsgrenze (ab dort für 330 km zu Slowenien) folgt bis zum Schneiderkogel (389 m) dem Kamm der Alpenhauptwasserscheide, tritt ins Gebiet des zum Inneren Alpenbogen gehörenden Übermurgebietes (slow: Prekmurje) über, passiert in Westrichtung im obersten Teil des Tales eines kleinen Ledavazuflusses den höherrangigen Grenzübergang Bonisdorf-Kuzma, passiert danach die österreichische Grenzortschaft Bonisdorf im Süden, verläuft entlang der Südabhänge des Stadelberges (417 m, Gipfel in Österreich) ins Tal des Klausenbaches, folgt dessen Leinergraben genannten untersten Talabschnitt bis zur Einmündung in die Ledava, quert diese und steigt zur Westschulter des Sotinski breg (418 m, Gipfel in Slowenien, höchste Erhebung des Prekmurje, im Bild unten) an, an der sie die von den österreichischen Bundesländern Burgenland und Steiermark einerseits, und von Slowenien andererseits gebildete Dreiländerecke (343 m) passiert und von dieser (nunmehr als Grenze der Steiermark zu Slowenien) südöstlich des steirischen Weinortes St. Anna am Aigen in den obersten Teil des Tales der Kutschenitza beim Grenzübergang St. Anna-Kramarovci abfällt, die als Grenzbach in Südrichtung fließend und im unteren Abschnitt die Grenzstation Sicheldorf-Gederovci passierend nach 25 km die Mur rund 7 km unterhalb von Bad Radkersburg erreicht.

Clemens Stockner, CC BY-SA 3.0

Die Staatsgrenze folgt dem Flusslauf der Mur in Westrichtung aufwärts, die in diesem Abschnitt die dem Oststeirischen Hügelland zuzuordnenden Murauen am nördlichen österreichischen Ufer von dem den Lavanttaler Alpen vorgelagerten Voralpengebiet der Windischen Bühel (slow: Slovenske Gorice), die zum südlichen slowenischen rechten Murufer abfallen, trennt. Vor der über 30 km von Bad Radkersburg flussaufwärts gelegenen Grenzortschaft Spielfeld verlässt die Staatsgrenze in Südrichtung das Murtal, steigt im Gebiet der den Lavanttaler Alpen vorgelagerten Windischen Bühel zum Bubenberg (387 m) an, passiert in Westrichtung den Hauptverkehrsgrenzübergang Spielfeld-Šentilj, erreicht östlich des Übergangs Zieregg (Scheitelhöhe in Österreich) den Aussichtsberg Platsch (510 m), verläuft (abschnittsweise begleitet von der Südsteirischen Weinstraße, im Bild unten) entlang der Einzugsgebietsgrenze der Mur über den Übergang Ciringa und den Witscheinberg (515 m, Gipfel in Österreich) bis zur Ortschaft Sulztal an der Weinstraße (444 m), verlässt die Kammhöhe, quert die oberen Talabschnitte mehrere linker Pößnitzzuflüsse (Sulzbach, Glanzbach) und erreicht den Grenzübergang Langegg-Jurij, bei dem sie den Flusslauf der Pößnitz quert.

© austrian-indian-riders

Nachdem die Staatsgrenze dem Tal des rechten Pößnitzzubringers Radowitschbach aufwärts bis zu dessen Talschluss gefolgt ist und dort das östliche Ende des Poßruck (südöstlichster Bergstock der Lavanttaler Alpen) erreicht und somit die Windischen Bühel verlassen hat, vereinigt sie sich östlich des Osterberges (Grenzübergang Großwalz-Duh) wieder mit der Mur-Einzugsgebietsgrenze, folgt dieser in Westrichtung, passiert den Grenzübergang Obergueß, verläuft, – das südlich verlaufende slowenische Drautal aufwärts begleitend -, über den langgezogenen Höhenrücken des Remschnigg (Grenzübergang Arnfels-Kapla), passiert das auch als Aussichtspunkt dienende Kirchlein St. Pongratzen (900 m), den Kapunerkogel (983 m) und den am Westende des Poßruck gelegenen Grenzübergang Radlpass-Radlje ob Dravi, nach dem sie ins Koralmgebiet (Zentralgebiet der Lavanttaler Alpen) übertritt, kurz vor St. Lorenzen (947 m) die Westrichtung beibehaltend die Wasserscheide verlässt, in den obersten Abschnitt des Tales des Drauzuflusses Radelski potok abfällt, über dessen Talschluss in den obersten Teil des Tales eines kleinen linken Feistritzzuflusses wechselt, zwischen dem ehemaligen Gasthaus Puschnigg (991 m) und dem auf slowenischer Seite gelegenen Kirchlein Sveti Jernej (1.038 m, dt: St. Bartelmä) das Quellgebiet eines weiteren linken Feistritzzuflusses erreicht und diesem bis zu seiner Mündung in die Feistritz ins gleichnamige Tal folgt, dem Flusslauf des linken Drauzuflusses Feistritz über 1 km aufwärts folgt, dann weiter in Westrichtung dem Tal eines kleinen rechten Feistritzzuflusses aufwärts folgend die auf einer Anhöhe (1.328 m) liegende Kapelle Sveti Urban erreicht, 300 m weiter den die Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten bildenden Jantschkifels (1.368 m) passiert, nunmehr als kärntnerisch/slowenische Grenze zum an den Südausläufern des Hauptkammes der Koralm gelegenen Hühnerkogel (1.522 m, im Bild unten) ansteigt und von diesem in Südwestrichtung dem Wölblbach bis zu seiner Einmündung in die Drau beim Weiler Wölbl folgt, der am Straßengrenzübergang Lavamünd-Vic liegt.

© hribi.net

Die Staatsgrenze folgt rund 6 km dem die Lavanttaler Alpen von den Karawanken trennenden Flusslauf der Drau in Nordwestrichtung aufwärts bis Lavamünd, wo sie das Drautal in Südwestrichtung und den Grenzübergang Leifling-Libelic passierend verlässt, innerhalb der Karawanken über die Ansiedlung Berg ob Leifling zum Poņeg (1.016 m) ansteigt, das Tal des St. Margarethnerbaches östlich begleitet und zum Talschluss seines linken Zuflusses Puńnikov jarek abfällt, in dem der Straßen- und Bahn-Grenzübergang Bleiburg-Holmec liegt. Kurz in Südrichtung erreicht die Staatsgrenze nach der Ostschulter des Homberg (669 m, Gipfel in Österreich) den Nebenstraßengrenzübergang Rauniak-Mezica (646 m), von dem sie zur Gornja (1.189 m) ansteigt, am Rischberg (1.100 m) in Westrichtung dreht, zum Petzenmassiv (im Bild unten die Nordansicht) ansteigt und dessen Höchste Erhebung Kordeschkopf (2.126 m) passiert.

User Tschax, CC BY-SA 3.0

Vom Petzengipfel fällt die Staatsgrenze in Südwestrichtung in den obersten Talabschnitt des linken Mießzuflusses Schwarzenbach ab (1.174 m), folgt dem Bachlauf 1 km aufwärts bis zur im Talschluss gelegenen Luschaalm (1.250 m), steigt in Südrichtung zum Mosganberg (1.575 m) an, erreicht über Kukeschhöhe (1.567 m) und Sneschnik (1.543 m) den Westgipfel (1.883 m) der Uschowa und steigt nach dem Heiligengeistsattel (1.432 m) und dem Pastirksattel (1.439 m) in Westrichtung zur Sadonikhöhe (1.624 m) wieder an, fällt von dieser in Südrichtung zum Grenzübergang Paulitschsattel ab und tritt dort in die Steiner Alpen (im Bild unten) über.

© outdooractive

Die Staatsgrenze quert nach dem Paulitschsattel den nördlichsten Teil der Steiner Alpen in einem U-förmigen Verlauf und verläuft vorerst in Südrichtung über Lesniksattel (1.518 m), Grintoutz (1.762 m), Matkova Kopa (1.957 m) und Krnitza (1.967 m) zum Kaltenberg (2.203 m), dreht in Westrichtung und erreicht den Sanntaler Sattel (1.999 m), nach dem sie kurz in Südrichtung den südlichsten Punkt Österreichs (2.030 m, 46° 22′ 19.67″ N, 14° 33′ 48.58″ E) passiert.

© geocaching

Die Staatsgrenze verläuft in Nordwestrichtung zum Seeländer Sattel (2.034 m) und weiter in Nordnordwestrichtung über Vellacher Baba (2.127 m), Jenkalm (1.494 m), Goli vrh (1.787 m) und Malinschek (1.623 m) zum Straßengrenzübergang Seebergsattel-Zgornje Jezersko, nach dem sie wieder in die Karawanken zurückkehrt. Sie steigt zum Karawankenhauptkamm an und folgt diesem in Westrichtung über den Kleinen Grintoutz (1.654 m), den Petschounik (1.640 m), die Tolsta (2.059 m), den Koschutnikturm (2.136 m), den Veliki Vrh (2.087 m), den Loibler Baba (1.969 m), den von einer Straße untertunnelten Loiblpass (1.368 m, Grenzübergang Loibltunnel-Trţič), die Selenitza (2.026 m) und Weratscha (2.180 m), den Hochstuhl (2.237 m, höchster Berg der Karawanken), den Weinasch (2.104 m), den Bärensattel (1.698 m) und die Bärentaler Kotschna (1.944 m), den Kahlkogel (1.824 m), den von der Eisenbahn untertunnelten Rosenbachsattel (1.586 m, Karawankentunnel-Eisenbahn) und den von der Autobahn untertunnelten Rosenkogel (1.776 m, Karawankentunnel Autobahn, Grenzübergang Karawankentunnel-Jesenice), den Frauenkogel (1.892 m), den Bärenkogel (1.979 m) und den Mittagskogel (2.145 m), die Jepzaalm (1.611 m) und den Jepzasattel (1.438 m), den Techantinger Mittagskogel (1.931 m, im Bild unten), die Woschza (1.737 m) und den Steinberg (1.655 m) bis zum Straßengrenzübergang Wurzenpass-Podkoren, von wo sie nochmals zum Hahenenwipfel (1.552 m) ansteigt und das Westende des Karawankenkamms am das Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien bildenden Ofen (1.508 m, slow: Peč, it: Monte Forno) erreicht, nach dem sich der 430 km lange österreichisch/italienische Grenzverlauf anschließt.

© meinbezirk.at/Rudolf Aichholzer

Die Staatsgrenze (zwischen Kärnten und der italienischen Region Friaul-Julisch-Venezien) fällt über den Westabhang der Karawanken die Anhöhen Homitsch (1.301 m) und Tschabin (1.273 m) passierend ins Tal des rechten Gailitzzuflusses Klausbach ab, quert dieses und auch den das Klausbachtal vom Gailitztal trennenden Hügelzug (774 m), quert auch die Gailitz beim Hauptverkehrsgrenzübergang (Autobahn, Bahn, Haupt- und Nebenstraßen) Thörl-Maglern-Tarvis und geht in die Karnischen Alpen über. Sie steigt über den Kapin (1.530 m) zum Karnischen Hauptkamm an, trifft am Achomitzer Berg (1.813 m) auf die aus dem südlichen Kanaltal kommende Donau/Adria(Drau/Tagliamento)-Wasserscheide und folgt dieser weiter in Westrichtung über Oisternig (2.052 m), Sagran (1.931 m), Schönwipfel (1,913 m), Poludnigg (1.999 m), Zielkofel (1.825 m), Krone (1.832 m), Garnitzenberg (1.951 m), Auernig (1.863 m), den Straßengrenzübergang Nassfeldpass-Pontebba, Madritschen (1.919 m), Roßkofel (2.240 m), Trogkofel (2.280 m), Schulterkofel (2.091 m), den Hohen Trieb (2.199 m), Blaustein (2.195 m), den Kleinen Pal (1.867 m), den Straßengrenzübergang Plöckenpass-Timau, Frischenkofel (2.241 m), Hohe Warte (2.780 m, höchster Berg der Karnischen Alpen), Wolayerpass (1.974 m), Wolayerkopf (2.472 m, im Bild unten), Steinwand (2.520 m), Raudenspitze (2.507 m) und über das Bladner Joch (2.127 m) bis zum Hochalpl (2.384 m), wo die Donau/Adria-Wasserscheide von der Drau/Tagliamento- zur Drau/Piave-Wasserscheide wird und auf italienischer Seite die Region Friuli-Venezia Giulia endet und die Region Veneto (dt: Venezien) beginnt.

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Weiter über Weißsteinspitze (2.479 m) und Torkarspitze (2.574 m) zum Steinkarspitz (2.524 m), wo auf österreichischer Seite Kärnten endet und das Bundesland (Ost)Tirol beginnt, und schließlich über Hochspitz (2.581 m), Reiterkarspitze (2.422 m), Bärenbadegg (2.431 m), Porze (2.599 m), Porzescharte (2.363 m), Rosskarspitze (2.511 m), Großen Kinigat (2.689 m), Kleinen Kinigat (2.674 m) und die Pfannspitze (2.678 m) zur Cima Frugnoni (2.561 m), nach der in einer kleinen, vor dem Anstieg zum Eisenreich (2.665 m, Gipfel im Bild unten) gelegenen Einsenkung Venezien endet und das Gebiet der Provinz Südtirol der italienischen Region Trentino-Alto Adige beginnt.

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Nach der Schöntalhöhe (2.635 m) verlässt die Staatsgrenze an der Hollbrucker Spitze (2.580 m) die innerhalb Italiens dem Kreuzpass zustrebende Donau/Adria-Wasserscheide und verläuft über das Hornischegg (2.550 m) zum am Westende des Karnischen Hauptkamms gelegenen Helm (2.433 m), von dem sie in Nordrichtung über das Rauchegg (2.078 m) und dem rechten Drauzufluss Karzlerbach folgend ins Hochpustertal abfällt, beim Weiler Erlach die Grenzstation Sillian-Innichen passiert, die Drau quert und damit in die Hohen Tauern übertritt, dem am gegenüber liegenden Drauufer einmündenden Erlbach aufwärts die Nordrichtung beibehaltend bis zum über dessen Talschluss liegenden Hochrast (2.436 m) folgt, am nordwestlich gelegenen Marchginggele (2.545 m) sich wieder mit der aus Italien vom Toblacher Feld kommenden Donau/Adria-Wasserscheide, die auf ihrem Weg innerhalb Italiens zur Drau/Etsch-Wasserscheide geworden ist, vereinigt, am Toblacher Pfannhorn (2.663 m) wieder in Nordrichtung dreht, über Karlsspitze (2.612 m) und Rotlahner (2-743 m) zur Hochkreuzspitze (2.739 m) verläuft, in Westrichtung Gsieser Törl (2.205 m), Defferegger Pfannhorn (2.820 m) und Innerrodelgungge (2.729 m) passiert, vom Hinterbergkofel (2.729 m) in Nordrichtung zum Straßengrenzübergang Staller Sattel-Rasen/Antholz abfällt und zum Großen Mandl (2.818 m) wieder ansteigt, die 3 Ohrenspitze-Gipfeln in Westrichtung passiert, bei der Barmer Spitze (3.200 m) wieder in Nordrichtung dreht, über Lenkstein (3.236 m), Dreieggspitze (3.030 m), Gabelspitze (3.071 m) und Lenkspitze (3.105 m) die Merbelspitze (3.090 m) erreicht, weiter in Ostrichtung die Löffelspitze (3.190 m, im Bild unten) passiert, an der Rotspitze (3.498 m) wieder in Nordrichtung schwenkt und schließlich nach dem Rosshut (3.199 m) an der Dreiherrnspitze den die Alpenhauptwasserscheide bildenden und die Gebiete des Äußeren Alpenbogens von jenen des Inneren Alpenbogens trennenden Alpenhauptkamm erreicht.

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Die Staatsgrenze und auch die Donau/Adria-Wasserscheide folgen ab der Dreiherrnspitze (3.499 m) dem Alpenhauptkamm (ab dort Inn/Etsch-Wasserscheide und Grenze zwischen Salzburg und Südtirol) in Westrichtung, gehen nach dem Grasleitenkopf (2.954 m) an der Birnlücke (2.665 m) in die Zillertaler Alpen über, passieren die beiden Zwillingsköpfe, von denen der um 4 m niedrigere Westliche Gipfel (2.734 m) der nördlichste Punkt Italiens und des Einzugsgebietes der Adria ist (47° 5′ 31″ N, 12° 11′ 9″ E ) und erreichen nach dem Krimmler Tauern (2.633 m) am Dreiecker (2.892 m) das Ende der bloß 15 km langen Grenze des österreichischen Bundeslandes Salzburg zu Italien, da dort auf der nördlichen österreichischen Seite das Gebiet des Bundeslandes Salzburg schon wieder endet und jenes von Tirol beginnt. Weiter durch weitgehend vergletschertes Gebiet verläuft die Staatsgrenze am Hauptkamm der Zillertaler Alpen über Rauchkofel (3.251 m), Löffelspitze (3.009 m), Wollbachspitze (3.209 m), Keilbachspitze (3.094 m), Großen Löffler (3.379 m), Schwarzenstein (3.369 m), Turner Kamp (3.420 m), Großen Möseler (3.480 m), Hochfeiler (3.509 m, höchster Berg der Zillertaler Alpen, im Bild unten die Nordwand), Pfitscher Joch (2.246 m), Hohe Wand (3.289 m) und Kraxentrager (2.999 m) zum Wolfendorn (2.774 m), von wo sie über die Geigenspitze (2.334 m) zum Hauptverkehrsübergang Brennerpass abfällt und in die Stubaier Alpen übertritt.

Whgler, CC BY-SA 3.0

Westlich des Brenners steigt die Staatsgrenze über den Sattelberg (2.115 m) zum Kreuzjoch (2.242 m) an und verläuft anschließend in (grundsätzlicher) Westrichtung durch das großflächigste Gletschergebiet der Ostalpen, und zwar über Geierskragen (2.309 m), Schwarze Wand (2.917 m), Gschnitzer- (2.946 m) und Pflerscher Tribulaun (3.097 m), Weißwand (3.017 m), Feuerstein (3.267 m), Wilder Freiger (3.418 m), Wilder Pfaff (3.456 m), Sonklarspitze (3.463 m), Schwarze Wand (3.096 m), den Hinteren Kitzkogel (3.059 m) und den Vorderen Kitzkogel (3.061 m) zum Timmelsjochberg (2.970 m), von dem sie zum Straßengrenzübergang Timmelsjoch-Noos in Passeier abfällt, in die Ötztaler Alpen übertritt und über Königskogel (3.050 m) und Granatenkogel (3.318 m) zur Liebenerspitze (3.399 m) und weiter zur Hochwilde (3.480 m, im Bild unten) wieder ansteigt.

Svíčková, CC BY 3.0

Nach dem Similaun (3.599 m) passiert sie vor dem Hauslabjoch (3.283 m) nördlich die bereits erwähnte „Ötzi“-Fundstelle, quert die Fineilspitze (3.514 m) und erreicht nach dem Teufelsegg (3.227 m) und der Inneren Quellspitze (3.514 m) auf der Weißkugel (3.738 m, dritthöchster Berg Österreichs, im Bild unten) den höchstgelegenen Punkt der österreichischen Staatsgrenze.

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Über Hintereisspitze (3.485 m), Weißseespitze (3.500 m), Wiesejaggl (3.127 m), Hennesiglspitze (3.141 m), Schafkopf (2.998 m) und Mataunkopf (2.892 m) erreicht die Staatsgrenze an der Bergkastellspitze (2.912 m) den Ostrand des Reschenplateaus und fällt über Mitterkopf (2.750 m) und (sich von der Wasserscheide und dem Verlauf der Alpenhauptkammkette trennend) Kompatschwald (1.867 m) zur Nordauffahrt des Reschenpasses (1.507 m) ab, auf der sie rund 1,5 km nördlich und 50 Höhenmeter unterhalb des Scheitelpunktes auf 1.450 m Seehöhe den Stillebach quert, dadurch in die Rätischen Alpen (Sesvennagruppe) übertritt und einem kleinen linken Stillebach-Zufluss aufwärts folgend zum Osthang des Piz Lad (2.808 m, im Bild unten), und zwar bis zu den Tendreswiesen (1.894 m) ansteigt.

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Die österreichische Staatsgrenze erreicht jedoch nicht den Gipfel des Piz Lad, der italienisch/schweizerischer Grenzberg ist, sondern verläuft entlang dessen Nordostabhänge allmählich ansteigend bis zu dem an seinem Nordabhang gelegenen auf 2.179 m Seehöhe gelegenen Dreiländereck Österreich/Italien/Schweiz.

Es folgt nun der über 120 km lange Grenzabschnitt zum Schweizer Kanton Graubünden, der am Dreiländereck beginnt, in Nordrichtung ins Engadin abfällt und bei Martinsbruck (Grenzübergang Nauders-Martina) den die Samnaungruppe der Rätischen Alpen begrenzenden Inn erreicht, der ab dort bis zum 8 km flussabwärts gelegenen linken Zufluss des Schalklbaches zum Grenzfluss zwischen der Schweiz (linkes Ufer) und Österreich wird. In diesem Abschnitt passiert der Inn die Innschlucht und die historische Grenzstation Alt-Finstermünz (Bild unten).

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Nahe Alt-Finstermünz mündet von rechts der die Ötztaler Alpen von den Rätischen Alpen (Sesvannagruppe) trennende Stillebach in den Inn. Der Inn trennt somit oberhalb der Stillebachmündung innerhalb der Rätischen Alpen die Sesvennagruppe von der Samnaungruppe und danach die Ötztaler Alpen von der Samnaungruppe der Rätischen Alpen. Die Staatsgrenze verlässt erst rund 2 km unterhalb der Stillebachmündung den Inn, passiert den Grenzübergang Pfunds-Martina und folgt dann innerhalb der Samnaungruppe dem rechten Innzufluss Schalklbach (in der Schweiz auch Schergenbach genannt) in Westrichtung aufwärts, wodurch einerseits das Schweizer Staatsgebiet rund 2 km lang an die Ötztaler Alpen grenzt, und andererseits der österreichische Gebietsanteil an der Sesvennagruppe von den restlichen auf österreichisches Staatsgebiet übergreifenden Gebieten der Rätischen Alpen isoliert ist, da es keine innerösterreichische Landverbindung des österreichischen Sesvennagebietes zum österreichischen Gebietsanteil der benachbarten Samnaungruppe gibt.

Die Staatsgrenze folgt ab dem am Inn gelegenen Weiler Schalkl dem Schalklbach aufwärts bis zum (linken) Zufluss des Zandersbaches beim Grenzübergang Spiss-Samnaun (im Bild unten die Grenzbrücke über den Zandersbach nach Österreich), folgt dann dem Zandersbach, sowie dessen rechten Zufluss Malfragbach aufwärts und steigt von dessen Talschluss zum Grübelekopf (2.894 m) an. Ab dem westlich von diesem gelegenen Bürkelkopf (3.032 m) ein kurzes Stück in Südrichtung über Flimspitze (2.929 m), Greitspitze (2.871 m), Salaaser Kopf (2.746 m) und Palinkopf (2.864 m) erreicht sie die Vesilspitze (3.097 m), von der sie in Westrichtung ins Fimbatal abfällt (2.127 m), den Fimbabach quert, damit in die Silvrettagruppe der Rätischen Alpen übertritt und zur Gamspleisspitze (3.014 m) ansteigt.

Michael Garrood, CC0

Wieder in Südrichtung passiert sie die Lareinfernerspitze (3.009 m) und die 3 (Nördliches, Mittleres und Südliches) Fluchthörner (3.399 m), dreht am Grenzeckkopf (3.047 m) wieder in Westrichtung und erreicht nach dem Augstenberg (3.228 m) und der Gamsspitze (3.114 m) die Dreiländerspitze (Tirol/Vorarlberg/Graubünden, 3.197 m), wo sie auf die von Norden aus Österreich kommende Europäische Kontinentalwasserscheide (Rhein/Donau) trifft und dieser in Westrichtung, – nunmehr als Grenze des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg zum Schweizer Kanton Graubünden -, über Vermuntpass (2.982 m), den Großen Piz Buin (3.312 m, höchster Berg Vorarlbergs), die Buinlücke (3.054 m), den Kleinen Piz Buin (3.255 m) und die Fuorcla dal Cunfin (3.043 m) bis zum Signalhorn (3.210 m) folgt, wo die Kontinentalwasserscheide in Südrichtung auf Schweizer Gebiet abdreht, während die Staatsgrenze in Nordwestrichtung drehend über Silvrettahorn (3.244 m), Klostertaler Spitze (2.842 m), Groß Seehorn (3.121 m), Östliche- (2.852 m) und Westliche Plattenspitze (2.883 m), Rotbühelspitze (2.853 m) und Schlappiner Spitze (2.442 m) zum Schlappiner Joch (2.203 m) verläuft, wo sie in den Rätikon (nordwestlichste Untergruppe der Rätischen Alpen) übertritt. Nach den Gandataler Köpfen dreht die Staatsgrenze an der am Nordrand der Madrisagruppe gelegenen Marchspitze (2.732 m) in Nordrichtung, passiert Riedkopf (2.552 m), Sarotlajoch (2.442 m) und Scheienfluh (2.627 m), dreht am Tilisunafürkele (2.230 m) wieder in Westrichtung und verläuft über Sulzfluh (2.818 m), Drusenfluh (2.827 m), Kirchlispitzen (2.551 m), Kanzelköpfe (2.737 m), Schesaplana (2.965 m, höchster Berg des Rätikon) und Hornspitze (2.537 m) zum Naafkopf (2.570 m), der das südliche Dreiländereck Österreich/Schweiz Liechtenstein bildet.

böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5; Das Schesaplanamassiv mit der Schesaplana in der Bildmitte

Der 35 km lange Grenzverlauf zwischen Österreich und Liechtenstein verläuft ab dem Naafkopf in Nordrichtung über Bettler Joch (2.108 m), Augstenberg (2.365 m, Gipfel in Liechtenstein), Gorvion (2.308 m), Rauher Berg (2.094 m), Scheienkopf (2.159 m) und Wurmtalkopf zum Galinakopf (2.198 m), von dem die Staatsgrenze in Nordwestrichtung über Zigerbergkopf (2.051 m) und Söllerseck (1.198 m) ins Saminatal abfällt, dieses beim Falleck (873 m) quert, über die Garsellatürme (1.848 m) zum Garsellakopf (2.105 m) ansteigt, in Nordrichtung die Drei Schwestern (2.053 m), die Sarojahöhe (1.659 m) und den Frastanzer Sand (1.634 m) passiert, vom Mistelmark (1.378 m) ins Tal der Esche abfällt (443 m), den dortigen Hauptverkehrsgrenzübergang (Straße und Bahn) Feldkirch/Tisis-Schaanwald passiert, am westlichen Talrand den Nebenstraßen-Grenzübergang Feldkirch/Tisis-Mauren quert und zum Plateau des Schellenbergs (auch Eschnerberg) ansteigt, entlang der Schellenbergwand und danach entlang des Kamms verläuft, nach dessen höchster Erhebung (698 m) sie in die Ebene des Rheintales abfällt und auf diesem Weg die heute nicht mehr ständig besetzten Grenzstellen Oberfrech-Schellenberg (im Bild unten) und Nofels-Ruggell passiert, im Rheintal dem Frickgraben folgt, bei der Ortschaft Bangs den Alpenrhein und in dessen Strommitte das nördliche Dreiländereck Österreich/Schweiz/Liechtenstein erreicht (440 m), das sowohl westlichster Punkt Österreichs, als auch nördlichster und tiefstgelegenster Punkt Liechtensteins ist (47° 16′ 14.09″ N, 9° 31′ 50.77″ E).

© Manfred Bauer

Die restliche kaum 40 km lange Grenze Vorarlbergs zur Schweiz (Kanton St. Gallen) wird meist vom dort die Ostgrenze der Appenzeller Alpen bildenden in Nordrichtung von Liechtenstein zum Bodensee fließenden Alpenrhein gebildet. Nur bis zur 4 km flussabwärts des Dreiländerecks gelegenen Illmündung trennt der Rhein die Rätischen Alpen (Untergruppe Rätikon) im Osten von den Appenzeller Alpen. Unterhalb der Illmündung bildet er bis zum Bodensee die Westgrenze des Bregenzerwaldes zu den Appenzeller Alpen. Die Staatsgrenze verläuft ab dem Dreiländereck in der Strommitte des Alpenrheins in Nordrichtung, verlässt nach rund 10 km den Hauptflusslauf in Ostrichtung, verläuft halbbogenförmig durch das Gebiet des dem Bregenzerwald zuzuordnenden Teil des Rheintals einem Altarm folgend und die Schweizer Ortschaft Diepoldsau östlich umgehend und erreicht nordwestlich dieser wieder den Hauptstrom, folgt diesem weiter in Nordrichtung, passiert die am österreichischen (rechten) Ufer gelegene Grenzortschaft Lustenau, verlässt an deren Nordrand neuerlich den Hauptstrom, und zwar diesmal in Westrichtung ins Gebiet der Appenzeller Alpen, folgt dem nunmehr Alter Rhein genannten ehemaligen Flussbett, verläuft zwischen der österreichischen Ortschaft Höchst (im Norden) und der Schweizer Grenzortschaft St. Margrethen in Westrichtung, dreht bei der österreichischen Ortschaft Gaißau in Nordwestrichtung, passiert die Schweizer Ortschaft Rheineck im Nordosten und erreicht nach 10 km in einem Naturschutzgebiet beim sogenannten Rheinspitz östlich der Schweizer Ortschaft Altenrhein das Südufer des Obersee genannten Teiles des Bodensees (395 m, im Bild unten).

© gust.jalbum

Der Staatsgrenzenverlauf in diesem Teil des Bodensees ist nicht eindeutig durch zwischenstaatliche Verträge geregelt, weshalb der Grenzverlauf nach unterschiedlichen Theorien gezogen werden kann. Die vorherrschende Realteilungstheorie sieht ein Dreiländereck im Ostteil des Obersees in der Seemitte zwischen der bayerischen Uferstadt Wasserburg im Norden und dem Mündungsgebiet des Alpenrheins vor. Die österreichisch/schweizerische Grenze verliefe demnach vom Rheinspitz weg als gerade Linie zu diesem imaginären Punkt und von dort weiter als deutsch/österreichische Grenze zur am Ostende des Sees gelegenen Mündung des deutsch/österreichischen Grenzbaches Leiblach im Voralpengebiet der Allgäuer Alpen. Die Staatsgrenze verläuft innerhalb der Allgäuer Alpen als Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Vorarlberg und dem Freistaat Bayern ab der Leiblachmündung, bei der im ufernahen Bereich außer der Bahn zahlreiche Straßen den Grenzübergang Hörbranz-Lindau passieren, in Nordrichtung die Leiblach aufwärts bis zur Einmündung des Rickenbaches oberhalb von Sigmarszell nahe der Grenzstation Hohenweiler-Sigmarszell, sodann in Ostrichtung dem auch Riedbach genannten Rickenbach (nicht immer ganz exakt) aufwärts folgend und allmählich in Südrichtung drehend bis in dessen Quellgebiet bei der Ortschaft Möggers (948 m, im Bild unten), wo sie den Grenzübergang Möggers-Scheidegg passiert und nach dem Tatzen (1.024 m) in Ostrichtung dem Kesselbach bis zu seiner Einmündung in die Rotach beim Grenzübergang Langen bei Bregenz-Scheidegg/Scheffau folgt.

böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5

Nur ein kurzes Stück die Rotach in Nordostrichtung aufwärts folgt die Staatsgrenze sodann dem linken Rotachzufluss Eugenbach und anschließend dem Schwarzenbach in Südostrichtung aufwärts bis in dessen Quellgebiet beim Grenzübergang Sulzberg-Oberreute, nach dem sie in Ostrichtung ins Tal der Weißach wechselt, diese beim Grenzübergang Hittisau-Aach im Allgäu quert, deren linken Zufluss Littenbach aufwärts folgt und aus dessen Quellgebiet in Südrichtung zum Hochhädrich (1.566 m) ansteigt, weiter in Ostrichtung über den Falken (1.564 m) zur Rohnehöhe (1.639 m) verläuft, in Südrichtung ins Tal des Bolgenach-Zuflusses Leckenbach abfällt und dieses quert, dem linken Leckenbachzufluss Auelebach aufwärts und nach Überwindung der Scheitelhöhe dem rechten Bolgenachzufluss Dosenbach abwärts folgend das Tal der Bolgenach beim Grenzübergang Hittisau-Balderschwang quert, die Südrichtung beibehaltend dem linken Bolgenachzufluss Lappenbach aufwärts folgt, nach dem Hörnlein (1.526 m) dem Fugenbach bis zu seiner Vereinigung mit dem Schönbach zum Rubach östlich von Sibratsgfäll und sodann dem Achbach aufwärts bis zur Einmündung des Polusbaches bei der Ansiedlung Hirschgrund (956 m) folgt, von wo die Staatsgrenze als gerade Linie in Südsüdostrichtung über die Hochhirschguntalpe (1.394 m) zum Hohen Ifen (2.230 m) ansteigt, dort wieder auf die von Süden aus Österreich kommende Kontinentalwasserscheide trifft und diese in Nordnordostrichtung wieder als gerade Linie über das Gottesackerplateau zum höchsten Punkt der Unteren Gottesackerwende östlich des knapp innerhalb Bayerns gelegenen Gipfels des Sonnenbergs (2.033 m, im Bild unten der Hauptgipfel) begleitet, der Teil des die österreichische Exklave Kleinwalsertal im Westen begrenzenden Massives der Gottesackerwände ist.

Kauk0r, CC BY-SA 3.0

Während die Kontinentalwasserscheide dort die Nordrichtung beibehaltend auf deutsches Staatsgebiet übertritt, wechselt die Staatsgrenze in Ostrichtung ins Einzugsgebiet der Donau. Sie fällt über den Musberg (1.487 m) ins Tal des Hörnlebaches ab und folgt diesem bis zu seiner Mündung in die Breitach im Talgrund des Kleinen Walsertales, folgt sodann in Nordostrichtung rund 1 km lang dem Flusslauf der Breitach (Quellflusses des Donauzubringers Iller) abwärts, verlässt dann in Ostrichtung die Breitach (910 m), passiert bei der Walserschanz (988 m, im Bild unten) den Grenzübergang Mittelberg/Riezlern-Oberstorf und steigt über das Söllereck (1.703 m) zum Söllerkopf (1.925 m) an.

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In Südrichtung über Kanzelwand (2.059 m), Hochgehrenspitze (2.251 m), Liechelkopf (2.384 m) und Geißhorn (2.366 m) wird kurz nach dem Haldenwanger Eck (1.931 m), bei dem auf österreichischer Seite das Gebiet des Bundeslandes Tirol beginnt, der südlichste Punkt Deutschlands (47° 16′ 12″ N, 10° 10′ 42″ O) erreicht, und nach dem östlich gelegenen Biberkopf (2.599 m) in Nordostrichtung drehend Hochgrundspitze (2.460 m), Muttlerkopf (2.366 m), Jochspitze (2.232 m) und Hochvogel (2.592 m) passiert und weiter in Nordrichtung über Kesselspitze (2.283 m), Kastenkopf (2.135 m), B`schießer (1.998 m) und Wannenjoch (1.908 m) die an der Ostauffahrt zum Oberjochpass gelegene Grenzstation Schattwald-Bad Hindelang/Oberjoch erreicht, von wo die Staatsgrenze zur Westschulter des Sorgschrofens (1.636 m, Gipfel in Österreich) ansteigt. Sie umrundet das Gemeindegebiet der am Nordfuß des Sorgschrofens gelegenen österreichischen Exklave Jungholz (im Bild unten) im Uhrzeigersinn, passiert die an deren Westrand gelegene Grenzstation Jungholz-Wertach sowie den am Nordrand gelegenen Pfeiferberg (1.458 m) und kehrt zum Sorgschrofen zurück, den sie an seiner Ostschulter (kaum 60 m östlich des Ausgangspunktes der Umrundung) wieder erreicht.

Von dort fällt die Staatsgrenze in Südostrichtung ins Vilstal ab, quert dieses, steigt zum Schönkahler (1.688 m) an, fällt in Ostrichtung ins Tal des rechten Vilszubringers Seebach ab, quert dieses beim Grenzübergang Grän-Pfronten/Fallmühle (1.040 m), steigt zum Aggenstein (1.986 m, im Bild unten) an, fällt von diesem in Nordrichtung dem Platten- und Reichenbach bis zu dessen Einmündung in die Vils bei Pfronten folgend ab, quert die Vils beim Grenzübergang Vils/Schönbichl-Pfronten/Steinach und steigt zu dem das Vilstal nördlich begrenzenden Höhenzug an, dreht in Ostrichtung und folgt diesem über den Zwölferkopf (1.293 m) bis zum von einer Straße untertunnelten (Grenzstation Pinswang-Füssen) Vilseberg (1.026 m), nach dem sie zum Grenzort Ziegelwies ins Lechtal abfällt, den Lech in Südrichtung beim Grenzübergang Pinswang/Ulrichsbrücke-Füssen quert und damit in die Ammergauer Alpen übertritt.

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Innerhalb der Ammergauer Alpen steigt die Staatsgrenze sodann zum Schwangauer Gitter (906 m) an, dreht in Ostrichtung, passiert den Säuling (2.048 m), das Koflerjoch (1.863 m), das Kuhkarjoch (1.910 m) und den Hirschfäng (1.905 m) und folgt der das linke (nördliche) Ufer des Kuhkarbaches säumenden Hügelkette bis ins dort von West- in Südrichtung drehende Tal des von der Westauffahrt des Ammersattels abfließenden Torsäulenbaches. Sie erreicht jedoch nicht sogleich den Talgrund, sondern verläuft talaufwärts entlang des nördlichen Talrandes die rechten Zuflüsse des Lechzubringers Torsäulenbach (Roggentalbach und Mittereckgraben) querend und auch die Scheitelhöhe des Ammersattels (im Bild unten) nördlich passierend (und damit ins Einzugsgebiet der Isar übertretend) bis zum Fischbach, dem sie bis zu seinem an der Ostauffahrt zum Ammersattel gelegenen Zusammenfluss mit dem Neualpbach beim Grenzübergang Reutte/Ammerwald-Ettal/Linderhof folgt.

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Die Staatsgrenze dreht in Südrichtung, quert die Ostabfahrt des Ammersattels, folgt dem Neualpbach aufwärts bis zur Kreuzspitze (2.088 m), verläuft sodann das Schellenbachtal und das Naidernachtal abwärts bis ins Loisachtal, quert westlich von Griesen die Loisach beim Grenzübergang Ehrwald-Griesen (822 m) und tritt damit ins Wettersteingebirge über, steigt in Südostrichtung zur Zugspitze (2.962 m, Gipfel in Deutschland, höchster Berg des Wettersteingebirges und Deutschlands) an, passiert in Südrichtung den Schneefernerkopf (2.874 m), dreht nach der Wetterspitze (2.746 m) in Ostrichtung, passiert die Plattspitzen (2.475 m und 2.680 m), die Gatterlköpfe (2.489 m und 2.474 m), den Hochwanner (2.744 m), die Leutascher- (2.682 m) und Partenkirchner Dreitorspitze (2.626 m), verläuft entlang der Wettersteinwand bis zur Wettersteinspitze (2.151 m), fällt über den Grünkopf (1.588 m) zur Leutaschklamm ab, passiert in Südrichtung bei der Leutasch-Schanze (im Bild unten) den dortigen Grenzübergang Leutasch-Mittenwald (924 m) und quert die Leutasch.

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Die Staatsgrenze steigt sodann über die Riedbergscharte (1.454 m) zur Großen Arnspitze (2.196 m) an, fällt in Ostrichtung ins Isartal zur historischen Porta Claudia (im Bild unten) zum dortigen Hauptverkehrsgrenzübergang (Straße und Bahn) Scharnitz-Mittenwald ab (955 m), quert die Isar und das Isartal bei der Scharnitzer Klause genannten Engstelle und tritt damit ins Karwendelgebirge über.

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Entlang der Marchklamm steigt die Staatsgrenze in Nordostrichtung über die Rotwandlspitze (2.191 m) zur Westlichen Karwendelspitze (2.385 m, im Bild unten) an, dreht nach dem Wörner (2.476 m) in Ostrichtung und verläuft entlang der Nördlichen Karwendelkette bis zur Östlichen Karwendelspitze (2.537 m), dreht in Nordrichtung, passiert Steinkarspitz (2.016 m) und Wechselkopf (1.834 m), fällt über die Wechselschneid in den Wechselgraben ab und folgt dem Bärnbach und (in Nordostrichtung drehend) dem Fermersbach abwärts bis zu dessen Einmündung in den Rißbach (850 m) bei der Grenzstation Hinterriß-Vorderriß.

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Die Staatsgrenze folgt dem Rißbach in Südrichtung rund 500 m weit aufwärts bis zur ostseitigen Einmündung des Marchgrabens und folgt sodann in Ostrichtung dem Marchgraben aufwärts, von dessen Talschluss sie zum Scharfreiter (2.102 m) ansteigt, nach Stierjoch (1.909 m) und Lerchkogel (1.688 m) in Nordostrichtung über das Trogenköpfl (1.465 m) ins Dürrachtal abfällt und dieses quert, in Nordrichtung zum Demeljoch (1.924 m, im Bild unten der mittlere Gipfel) ansteigt, danach dem Hühnersbach abwärts bis zur Einmündung in die das Karwendelgebirge von den Bayerischen Voralpen trennende Seeache im Walchental genannten Talabschnitt bei der Grenzstation Achenkirch-Lenggries/Fall folgt, entlang der Seeache kurz in Ostrichtung aufwärts bis zur Einmündung des Stubenbachls verläuft und dann in Nordrichtung ins Stubenbachltal abzweigt und damit ins Gebiet der Bayerischen Voralpen eintritt.

Kogo, GFDL

Die Staatsgrenze verlässt das Tal des vom nördlich innerhalb Deutschlands gelegenen Achenpass kommenden Stubenbaches bereits nach 1 km wieder bei der Grenzstation Achenkirch-Kreuth in Ostrichtung, steigt zum Ameiskopf (1.302 m) an, passiert die Höhenrücken des Plattenecks und des Blauberges, steigt zum Halserspitz (1.863 m) an, fällt über den Schattlahnerkopf (1.629 m) zur Bairache ab, verlässt deren Tal in Nordrichtung und steigt zum Schinder (1.808 m) an, fällt in Ostrichtung zur Grundache ab, quert diese und folgt deren linken Zufluss Enzenbach aufwärts, verläuft über Kreuzberg (1.717 m) und Grundberg (1.426 m) bis zum Brunnerköpfl (1.107 m), von dem sie zum Straßengrenzübergang Ursprungpass (Grenzstation Thiersee-Bayerischzell) abfällt, weiterhin die Ostrichtung beibehaltend über den Rabenstein (1.317 m) zum Trainsjoch (1.708 m) ansteigt, über den Reinhardsberg (1.412 m) ins Tal der Thierseer Ache (in Deutschland Kieferbach genannt) abfällt, diese beim Wirtshaus Wachtel in Vorderthiersee (im Bild unten mit dem Thiersee) quert und damit in die Brannenberger Alpen (Rofan) übertritt.

Rufus46, CC BY-SA 3.0

Die Staatsgrenze verläuft vom Thierseetal über den Marbling (797 m) zum Nordufer des Hechtsees und begleitet, – den kleinen Egelsee nördlich passierend -, in Ostrichtung den Kieferbach südlich bis ins Ortsgebiet der bayerischen Grenzortschaft Kiefersfelden und fällt in Südrichtung zum linken Innufer beim südlichen Ortsrand von Kiefersfelden ab, während der Kieferbach in Südostrichtung das Ortszentrum Kiefersfeldens durchquert und den Inn rund 1 km nördlich der Staatsgrenze erreicht. In dem oberhalb der Kieferbachmündung gelegenen dem Gebiet des Rofan zuzuordnenden südlichsten Ortsgebiet von Kiefersfelden befinden sich die Einrichtungen der hochrangigen (diverse Haupt- und Nebenstraßen, Bahn und Autobahn) Grenzstation Kufstein-Kiefersfelden (Großes Deutsches Eck).

die Tiroler Grenzstadt Kufstein, von Sabrina Holzknecht fotografiert

Der bei Kiefersfelden in Nordrichtung fließende Inn bildet auf einer Strecke von rund 12 km die Staatsgrenze zwischen Deutschland (linkes Ufer) und Österreich (östliches Ufer). Er trennt im oberstenen Teil dieses Abschnitts das Rofangebirge -, ab der Kieferbachmündung die Bayerischen Voralpen vom Kaisergebirge und, – nach östlichem Zufluss des Jennbaches -, die Bayerischen Voralpen von den Chiemgauer Alpen. Die Staatsgrenze verlässt vor der deutschen Grenzortschaft Windshausen (Gemeinde Nußdorf am Inn) den Inn in Ostrichtung, tritt damit ins Gebiet der Chiemgauer Alpen ein, passiert den dortigen Grenzübergang Erl-Nußdorf am Inn und steigt zum Kranzhorn (1.368 m) an. In Nordostrichtung verläuft sie über die Wirtsalm (1.147 m) bis zur Unterwiesenalm, wo sie in Südrichtung dreht, zum Zinnenberg (1.565 m) ansteigt, nach dem Spitzstein (1.598 m) zum Wildbichlpass (Grenzübergang Niederndorf-Sachrang) abfällt, in Ostrichtung zum Wirlsalpkopf (1.244 m) ansteigt, ins Tal des Baumgartenbaches abfällt und zum Breitenstein (1.661 m) wieder ansteigt, nach der Rudersburg (1.434 m) ins Tal der Großache (in Deutschland Tiroler Achen genannt) abfällt, den dortigen Grenzübergang Kössen-Schleching passiert, zum abflusslosen Taubensee (1.138 m, im Bild unten) ansteigt und diesen durchquert, in Südrichtung ins Tal des Loferbaches abfällt, diesen quert und den dortigen Grenzübergang Kössen-Reit im Winkel passiert.

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Über den Farmleitenkopf (1.436 m) steigt die Staatsgrenze sodann zum Steinwurfkogel (1.588 m) an, verläuft in Ostrichtung zum Scheibelberg (1.465 m), wo auf der österreichischen Seite das Gebiet des Bundeslandes Salzburg beginnt, fällt in Nordrichtung zur Winklmoosalm (1.152 m) ab und steigt zum Dürrnbachhorn (1.776 m) wieder an, dreht in Ostrichtung und fällt nach dem Wildalphorn (1.738 m) und der Kreuzschneid (1.669 m) über den Grenzkendlkogel (1.375 m) ins Tal des Fischbaches ab, quert dieses beim Staubfall (900 m), steigt zum Fischbachkogel (1.695 m) an, passiert Vorderlahnerkogel (1.909 m) und Sonntagshorn (1.961 m, höchster Berg der Chiemgauer Alpen, Bild unten), fällt nach dem Hochgern (1.741 m) über den Gernrücken ins Tal des Hinteren Steinbaches ab und folgt diesem Flusslauf abwärts, der als Steinbach beim höherrangigen Grenzübergang Unken-Steinpass (Kleines Deutsches Eck) in die die Chiemgauer Alpen von den Berchtesgadener Alpen trennende Saalach mündet.

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Wenige Meter flussabwärts der Steinbachmündung verlässt die Staatsgrenze in Südrichtung das Saalachtal, tritt damit in die Berchtesgadener Alpen über und steigt über den Persilkopf (995 m) zum Achhorn (1.316 m) an, fällt in Südostrichtung zum Aschauer Bach ab (853 m), steigt (vorerst dessen Bachlauf aufwärts folgend) zum Nordhang des Großen Weitschartenkogel (1.979 m, Gipfel in Österreich) auf 1.823 m Seehöhe an und verläuft bis zum Großen Gerstfeld (2.032 m), dreht in Südwestrichtung und passiert das Große Wagendrischelhorn (2.252 m) und das Stadelhorn (2.286 m), dreht nach dem Gernhorn (1.908 m) in Südostrichtung und fällt nach dem Hirschbichlkogel (1.878 m) zur Ostauffahrt des 1.183 m hohen für allgemeinen KFZ-Verkehr gesperrten Hirschbichlpasses (Bild unten) ab, dessen Scheitelhöhe in Österreich liegt.

Earnest B, CC BY-SA 3.0

Die Staatsgrenze steigt über die Mooswand (1.722 m) und den Karlkogel (2.196 m) zur Hocheisspitze (2.521 m) an, passiert das Große Palfelhorn (2.222 m), den Großen Hundstod (2.594 m), Viehkogel (2.158 m), Grießkogel (2.543 m), Funterseetauern (2.579 m) und Leiterkopf (2.369 m), dreht am Südende des Blasser Hund genannten Kammes in Nordostrichtung, verläuft den Kamm entlang bis zur Mauerscharte (2.182 m), steigt über den Schloßkopf (2.139 m) und das Kleine Teufelshorn (2.283 m) zum Großen Teufelshorn (2.362 m) an, dreht am Gägerbrunntrog (2.230 m) in Nordrichtung und verläuft über Bramersofenkopf (2.131 m), Kahlersberg (2.350 m) und Schneibstein (2.276 m) bis zum Hohen Göll (2.522 m). Sie fällt von diesem zum Ahornbüchsenkopf (1.604 m, im Bild unten) ab, an dessen Nordabhang die von Westen aus Bayern kommende Roßfeldhöhenringstraße die Staatsgrenze quert, sogleich in Nordostrichtung dreht, in Kammnähe (Hennenkamm) parallel zur Grenze rund 1,5 km auf österreichischem Staatsgebiet verläuft, dort ihren höchsten Punkt erreicht (1.560 m) und dann in Nordrichtung nach Deutschland zurückkehrt.

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Die Staatsgrenze verläuft nach der 2. Querung über den Ostabhang des Zinkenkopfs (1.337 m, Gipfel in Deutschland) das Salzachtal westlich begleitend zum Hohen Götschen (930 m) und wird in diesem Abschnitt von der Dürrnbergstraße (Grenzübergang Dürrnberg-Marktschellenberg/Rechenberg) und beim Zillwirt (Grenzübergang Hallein-Marktschellenberg/Neusieden) von einer von Hallein ins bayerische Scheffau führenden Nebenstraße gequert. In Nordwestrichtung fällt die Staatsgrenze sodann ins Tal der Königsseeache (in Deutschland Berchtesgadener Ache genannt) zum Hangendensteinpass (Grenzübergang St. Lorenzen-Marktschellenberg) ab und steigt sogleich wieder in Westrichtung drehend zum Untersbergmassiv (im Bild unten) an und erreicht über Kienbergkopf (998 m) und Geiereck (1.805 m) den Salzburger Hochthron (1.853 m), den höchsten Berg des Salzburger Flachgaues.

MatthiasKabel, CC BY-SA 3.0

Nach dem Mitterberg (1.840 m) und dem Ochsenkopf (1.780 m) fällt die Staatsgrenze von der Vierkaseralm (1.590 m) über die Fadererschneid ins Tal des Weißbachs ab, dessen Lauf sie abwärts in Nordrichtung drehend und die Ortschaften Großgmain und Bayerisch Gmain trennend (Grenzübergang Großgmain-Bayerisch Gmain) bis kurz vor der Ortschaft Weißbach folgt. Während der Weißbach seiner Einmündung in die Saalach am Nordrand von Weißbach zustrebt, passiert die Staatsgrenze die deutschen Ortschaften Weißbach im Süden, sowie Marzoll, Türk und Schwarzbach im Osten, erreicht nach Querung des Sandbaches den Südwestteil des Salzburger Beckens und damit den den Chiemgauer Alpen zuzuordnenden Teil des Voralpengebietes, verläuft über die Anhöhe des Walserberges, wo sie die Grenzübergange (Walserberg-Marzoll/Schwarzbach) der Autobahn am „Großen Walserberg“ (Großes Deutsches Eck) und der Bundesstraße (Kleines Deutsches Eck) am „Kleinen Walserberg“ (im Bild unten) passiert, danach in Westrichtung dreht und unterhalb von Piding die Saalach erreicht.

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Die Staatsgrenze folgt sodann dem Flusslauf der Saalach abwärts in Nordostrichtung bis zu ihrer Einmündung in die Salzach kurz nach Freilassing beim Saalachspitz (im Bild unten).

© Franz Fuchs für Salzburgwiki

Ab dort bildet die in Nordrichtung fließende, das Gebiet des den Chiemgauer Alpen vorgelagerten bayerischen Alpenvorlandes im Westen von dem den Salzkammergutbergen vorgelagerten Voralpengebiet des Hausruck und Kobernaußerwaldes im Osten trennende Salzach bis zu ihrer Einmündung in den Inn nach rund 60 km bei der bayerischen Ortschaft Haiming (beim sogenannten Innspitz im Bild unten die Salzach von links) die Staatsgrenze, wobei in diesem Abschnitt nach der rund 25 km unterhalb der Saalachmündung gelegenen Ortschaft St. Georgen bei Salzburg auf der österreichischen Seite das Gebiet des Bundeslandes Oberösterreich beginnt.

cSonic, CC BY-SA 3.0

Ab Haiming bildet der in Nordostrichtung fließende Inn die Staatsgrenze (Oberösterreich/Bayern) und passiert nach über 70 km die Stadt Schärding am Inn, an deren Nordrand von rechts die Pram zufließt und damit der Ausgangspunkt der gegenständlichen Beschreibung der Umgrenzung des österreichischen Alpengebietes wieder erreicht ist.