Grazer Bergland

Das Grazer Bergland wird zwischen der Passhöhe Straßegg und dem Fasslberg von der Alpenhauptwasserscheide durchlaufen und liegt zur Gänze in der Steiermark. Der höchste Berg dieser Gebirgsgruppe ist der im Nordwesten des Gebietes gelegene Hochlantsch (1.720 m, im Bild unten die Südansicht vom Grazer „Hausberg“ Schöckl aus gesehen).

Die Nordgrenze zu den Fischbacher Alpen verläuft von Mixnitz im Murtal in Ostrichtung das Tal Breitenauer Baches aufwärts über Straßegg und das Tal des Gasenbaches abwärts bis zu dessen Einmündung in die Feistritz bei Birkfeld.

Die Ostgrenze zum Wechselgebiet (Joglland) verläuft ab Birkfeld die Feistritz in Südrichtung abwärts zur südwestlichen Einmündung des das Oststeirische Hügelland nördlich begrenzenden Zetzbaches bei Oberfeistritz unterhalb von Anger.

Die Südostgrenze und Südgrenze zum Oststeirischen Hügelland folgt von Anger im Feistritztal dem Zetzbach aufwärts über Gschnaidt und danach dem Zeiler- und dem Fladnitzbach abwärts bis Weiz, sodann dem Weizbachtal abwärts bis St. Ruprecht an der Raab und von dort dem Raabtal abwärts bis zur Einmündung der Rabnitz in Gleisdorf. Weiter in Nordwestrichtung folgt sie der Rabnitz aufwärts bis zur Einmündung des Kalkbaches bei Wollsdorf. Ab dort als Südgrenze verläuft die Gebietsgrenze von Wollsdorf westwärts über den Fasslberg und folgt danach dem Schöcklbach abwärts bis zu dessen Mureinmündung nahe der Murenge von Gösting (im Bild unten die dortige Burgruine), die als Übertritt der Mur ins Grazer Becken gilt.

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Die Westgrenze zu den Lavanttaler Alpen bildet die Mur zwischen Gösting (nordwestlichster Stadtteil von Graz) und der östlichen Einmündung des Breitenauer Baches bei Mixnitz.