Wettersteingebirge

Diese Gebirgsgruppe liegt überwiegend im österreichischen Bundesland Tirol; nur der Nordrand liegt in Bayern. Im deutschen Teil des Wettersteingebirges liegt auch die höchste Erhebung dieser Gebirgsgruppe, die Zugspitze (2.962 m), die zugleich höchster Berg Deutschlands ist. Innerhalb Bayerns verläuft die Nordgrenze des Wettersteingebirges zu den Ammergauer Alpen ab dem Grenzübertritt der Loisach bei Griesen in Ostrichtung Loisach-abwärts bis zum rechten Zufluss der Partnach, der unmittelbar vorher im Ortsgebiet von Garmisch-Partenkirchen der Kankerbach zugeflossen ist. Nunmehr als Grenze zu den Bayerischen Voralpen folgt sie Partnach und Kankerbach aufwärts über den Sattel von Klais und dem Kranzbach abwärts ins Isartal bei Krün. Die Isar aufwärts bis zu ihrem Grenzübertritt nach Deutschland bei der Porta Claudia bei Scharnitz bildet sodann die Ostgrenze zum Karwendelgebirge.

Geiserich77, CC BY 3.0

Die innerösterreichische Grenze des Gebietes beginnt in Tirol beim genannten Übertritt der Isar auf deutsches Staatsgebiet beim Grenzübergang Scharnitz-Mittenwald.

Unmittelbar vor dem Grenzübertritt fließt der die Ostgrenze bildende Isar von links der Gießenbach zu und die Gebietsgrenze des Wettersteingebirges zum Karwendelgebirge folgt diesem und seinem linken Zufluss Drahnbach in Südrichtung aufwärts bis zum Seefelder Sattel und danach dem Niederbach abwärts bis zu dessen Einmündung in den Inn bei Inzing.

Hauptkarte: Pechristener Austria location map.svg : NordNordWest, Lencer, CC BY-SA 2.0

Der Inn (aufwärts) bildet sodann die Südgrenze des Wettersteingebirges, und zwar bis zum südlichen Zufluss der Ötztaler Ache zu den Stubaier Alpen und danach bis zum nördlichen Zufluss des Pigerbaches bei Imst zu den Ötztaler Alpen.

Der im Oberlauf bis Imst (im Bild unten) auch Gurglbach genannte Pigerbach und dessen Quellbachtäler bilden bis zum Fernpass und danach die Loisach abwärts bis zum linken Zufluss des Lussbaches im Ehrwalder Becken die Westgrenze zu den Lechtaler Alpen.

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Die nach dem Ehrwalder Becken in Ostrichtung drehende und bei Griesen nach Deutschland übertretende Loisach trennt sodann das Wettersteingebirge von den Ammergauer Alpen.

Die Staatsgrenze zu Deutschland (Freistaat Bayern) zwischen dem Grenzübertritt der Loisach und dem Grenzübertritt der Isar nach Deutschland (siehe Grenzverlaufsbeschreibung im Rahmen des Kapitels Abgrenzung des österreichischen Alpengebietes) bildet die Nordgrenze des innerhalb Österreichs liegenden Gebietes des Wettersteingebirges.

Der gesamte (auch über deutsches Staatsgebiet führende) Grenzverlauf dieser Gebirgsgruppe ist dem Unterkapitel ÖTZTALER ALPEN, Wettersteingebirge und Bayerische Voralpen des 1. Bandes (Der Alpenhauptkamm) entnehmbar.