Oberösterreichische Voralpen

Die Oberösterreichischen Voralpen liegen in Oberösterreich und Niederösterreich (nordöstlicher Teil). Höchster Berg ist der Hohe Nock (1.963 m). Er liegt im südöstlichen Teil des Gebietes nördlich von Windischgarsten in Oberösterreich.

Die Nordgrenze des Gebietes ist zugleich Alpengebietsgrenze und verläuft im Donautal vom Mündungsgebiet der Traun in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz bis zur Einmündung des Edlabaches in die Ybbs in der niederösterreichischen Bezirkshauptstadt Amstetten (siehe Vorkapitel Abgrenzung des österreichischen Alpengebietes).

Geiserich77, CC BY 3.0

Die Ostgrenze zu den Ybbstaler Alpen verläuft ab der nordwestlichen Einmündung des die Alpengebietsgrenze bildenden Edlabaches in die Ybbs im Stadtgebiet von Amstetten die Ybbs aufwärts bis Waidhofen an der Ybbs, ab dort das Tal des Schwarzbaches und des Waidhofenbaches aufwärts und über die Passhöhe der Türkenschanze bei Oberland (Gemeinde Gaflenz), wo die Grenze zu Oberösterreich überschritten wird, das anschließende Tal des Gaflenzbaches abwärts bis zu dessen Einmündung in die Enns bei Weyer Markt und sodann die Enns aufwärts bis zur westlichen Einmündung des dort die Landesgrenze Oberösterreich/Steiermark bildenden und die Oberösterreichischen Voralpen von den Ennstaler Alpen trennenden Laussabaches bei Altenmarkt.

Die Südgrenze zu den Ennstaler Alpen folgt ab Altenmarkt dem die steirisch/oberösterreichische Grenze bildende Laussabachtal aufwärts bis zum nordwestlichen Zufluss des Rotkreuzbaches, dem aufwärts (und endgültig nach Oberösterreich übertretend) bis zum Hengstpass gefolgt wird. Jenenseits der Scheitelhöhe folgt die Gebietsgrenze dem Dambach abwärts bis zu seiner Einmündung in die das Tote Gebirge westlich begrenzende Teichl bei Windischgarsten.

Herzi Pinki, CC BY-SA 3.0; die auf der Passhöhe stehende Selbstversorgerhütte Hengstpasshütte mit Stromtankstelle

Die Südwestgrenze zum Toten Gebirge folgt der Teichl in Nordwestrichtung abwärts bis zum westlichen Zufluss der Steyrling bei Preisegg, sodann der Styrling aufwärts bis zum westlichen Zufluss des Zösenbaches, dann diesem aufwärts über die Langscheidalm ins Tal des Straneggbaches, weiter entlang dem Straneggbach und der Alm abwärts bis zum westlichen Zufluss des Auerbaches, diesem aufwärts über das Grünangerl ins Rindbachtal und schließlich dem Rindbach abwärts bis zu seiner Einmündung in den Traunsee bei Ebensee.

Der Traunsee und die an dessen Nordufer abfließende Traun bis zu ihrem Mündungsgebiet im Donautal bei Linz bilden sodann die Westgrenze zu den Salzkammergutbergen.