Tanneben

1.110 m, Stubaier Alpen, Inn(Melach)gebiet

Von der Ortschaft Sellrain (908 m) im gleichnamigen von der Melach durchflossenen Tal zweigt die Götzener Straße L 12 von der durchs Sellraintal führenden L 13 ab und führt das Tal des Fotscher Baches aufwärts, überquert in einer 180 Grad-Drehung über die Eisbrücke (1.092 m) den Bachlauf und erreicht in der zu Sellrain gehörenden Ortschaft Tanneben wieder den Talrand des Sellraintales. Die Straße verläuft in der Folge in Ostrichtung mehrere kleine rechte Innzuflüsse querend über die Mittelgebirgsterasse von Götzens im Südwesten Innsbrucks.

Nach Tanneben passiert die Straße die am Melachzufluss Sendersbach gelegene Ortschaft Grinzens (928 m), sodann die vom Axamer Bach durchflossene Ortschaft Axams (874 m), von der in Südrichtung eine in die Axamer Lizum (1.564 m, Austragungsort der meisten Alpinbewerbe der Olympischen Winterspiele Innsbruck 1964 und 1976, im Bild unten die Olympiabahn) führende Stichstraße abzweigt, erreicht schließlich Götzens (868 m), von wo sie dem Axamer Bach folgend ins Inntal nach Völs (682 m) hinunter führt.

Andreas Faessler, CC BY-SA 4.0

In Götzens zweigt die L 304 in Ostrichtung ab, die am Plateau verbleibt, den Geroldsbach quert und den von diesem durchflossenen Natterersee (im Bild unten) südlich passiert, nach der Ortschaft Neu-Götzens (861 m) eine kleine Lufens genannte Hochfläche quert und sodann dem Lauf des Dorfbachls folgend über die am linken Talrand des Wipptals bei der Einmündung des Stubaitales gelegene Ortschaft Mutters (830 m) in den Talgrund des Wipptales nördlich von Gärberbach (689 m) hinunterführt, wo sie in die „alte“ Brenner-Bundesstraße (B 182) mündet und auch das Dorfbachl die Sill erreicht, – die wie auch die Melach, der Axamer Bach und der Geroldsbach -, ein rechter Nebenfluss des Inns ist.

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