Tauerntunnel (Autobahn)

1.340 m, Niedere Tauern, Enns/Drau, Alpenhauptkamm

Der den Alpenhauptkamm querende und seit 2011 zweiröhrige Autobahntunnel ist ein Teilstück der Scheitelstrecke (Katschbergtunnel und Tauerntunnel) der von Salzburg nach Villach führenden Tauernautobahn A 10 und zählt zu den meistbefahrenen Straßentunneln Österreichs. Die Nordportale (im Bild unten) befinden sich bei Flachauwinkel im Pongau auf 1.242 m Seehöhe, von wo der 6.546 m lange Tunnel stetig leicht ansteigt und seinen höchsten Punkt im Bereich der Südportale bei Zederhaus im Lungau erreicht.

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Wasserscheide  Enns (Äußerer Alpenbogen) Drau (Innerer Alpenbogen)
Abflüsse  Pleißlingbach – Enns – Donau Riedlingbach – Zederhausbach – Mur – Drau – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
© geocaching.com-peter.poetzi
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Enns
bis
Tauerntunnel (Autobahn) Die Enns/Drau-Wasserscheide passiert nach dem Schliererspitz noch das Mosermandl (2.680 m) und endet nach der Windischscharte (2.304 m) am Faulkogel, da dort jenseits des Ennsgebietes das Einzugsgebiet der Drau endet und jenes des Inns (über die Salzach) beginnt. Die nunmehrige Enns/Inn-Wasserscheide (siehe Vorkapitel Inn-Gebiet) verlässt beim Faulkogel den Alpenhauptkamm (und damit die Alpenhauptwasserscheide) und verläuft im Gebiet des Äußeren Alpenbogens in Nordrichtung, passiert westlich die Ennsquellen (im Bild oben) und wird damit von der rechten zur linken Einzugsgebietsgrenze der Enns, geht an der Wagrainer Höhe in die Salzburger Schieferalpen über, passiert in diesen die Talwasserscheide Eben im Pongau und die Passhöhe Übermoos, geht am Marcheggsattel ins Dachsteingebirge über und endet an der oberösterreichischen Landesgrenze an der Armkarwand, da dort jenseits des Ennsgebietes das Einzugsgebiet des Inn endet und jenes der Traun beginnt. Die Enns/Traun-Wasserscheide (siehe Vorkapitel Traun-Gebiet) folgt der Landesgrenze in Ostrichtung bis zu dem das Dreiländereck Oberösterreich/Salzburg/Steiermark bildenden Torstein, verlässt danach endgültig Salzburg und verläuft der Landesgrenze Oberösterreich/Steiermark folgend und den Gosau-, Hallstätter- und Schladminger Gletscher südlich passierend bis ins östliche Dachsteinplateau, wo sie beim Napfenkogel in die Steiermark übertritt, zur Talwasserscheide Hinterbergertal abfällt und ins Tote Gebirge übergeht, dieses nach dem Übergang Maria Kumitz in Nordrichtung durchläuft, dabei nach dem Rotgschirr die Grenze zu Oberösterreich überschreitet, nach dem Brunnkogel in die Oberösterreichischen Voralpen übertritt, in diesen die Talwasserscheide Schön, sowie die Übergänge Habingerkreuz, Oberschlierbacher Sattel, Waldneukirchen, Hametwald und Droißingerwald passiert und unmittelbar danach endet, da dort jenseits des Ennsgebietes das Einzugsgebiet der Traun endet und jenes des kleinen Ipfbaches beginnt, der wie sein östlicher Nachbarbach Kristeinbach ins Kanalsystem des Donautales zwischen Traun- und Ennsmündung einfließt. In Ostrichtung kurz als Enns/Ipfbach- und danach als Enns/Kristeinbach-Trennlinie dreht die linke Einzugsgebietsgrenze der Enns im Norden der Stadt Steyr in Nordrichtung, folgt dem linken Ennsufer durch die Stadt Enns (angeblich älteste Stadt Österreichs, im Bild unten) und endet im Donautal beim Ennshafen. Ennshafen
© willi-enns

Zum Flussverlauf der Enns