Obdacher Sattel

955 m, Lavanttaler Alpen, Mur/Drau

Dieser Übergang verbindet das Aichfeld im nördlich gelegenen Murtal mit dem Lavanttal im Süden und trennt die Pack- und Stubalpe im Osten von den Seetaler Alpen (beides Untergruppen der Lavanttaler Alpen) im Westen. Die innerhalb der Steiermark gelegene Scheitelhöhe liegt am Südrand der Ortschaft Obdach knapp 3 km nördlich der Landesgrenze zu Kärnten und 5,5 km vom Kärntner Talort Reichenfels entfernt. Von der Scheitelhöhe, auf der sich eine Bushaltestelle befindet (siehe Bild unten), zweigt in Westrichtung eine Kleinstraße ab, die dem Wasserscheidekamm folgend nach St. Anna am Lavantegg (1.291 m) führt und kurz danach in der St. Anna-Feriensiedlung (1.350 m) als Sackgasse endet.

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Die über diesen Pass führende B 78 und die Lavanttalbahn verlaufen von Zeltweg in Südrichtung bis ins 50 km entfernte Wolfsberg, dem Zentrum des Kärnter Lavanttales, wo ein Anschluss an die A 2 (Südautobahn) besteht.

Wasserscheide  Mur Drau
Abflüsse  Rosenbach – Lauslingbach – Granitzenbach – Mur – Drau – Donau Lobenbach – Roßbach – Lavant – Drau – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Mur in Österreich bis
Obdacher Sattel Über den Hauptort der Gemeinde St. Anna am Lavantegg (1.291 m, höchstgelegene Pfarre der Steiermark und beliebter Wallfahrtsort), der auf dem die Mureinzugsgebietsgrenze bildenden Höhenrücken liegt, verläuft die Einzugsgebietsgrenze der Mur weiter in Westrichtung knapp nördlich der Landesgrenze zu Kärnten. Sich allmählich von dieser entfernend wird der Zirbitzkogel (2.396 m) erreicht. Von dort kurz in Nordrichtung über den Kreiskogel (2.306 m) dreht die Murgebietsgrenze an der Wenzelalpe (2.151 m) wieder in Westrichtung und fällt über die Perchauer Alm zum Perchauer Sattel ab. Perchauer Sattel