Talwasserscheide Hinterbergertal

804 m, Totes Gebirge/Dachstein, Traun/Enns

Westlich der auf einem Hochplateau gelegenen Ortschaft Bad Mitterndorf liegt das sowohl in Westrichtung (in den Riedlbach) als auch in Ostrichtung (in den das Hinterbergertal durchfließenden Salzabach) entwässernde Sumpfgebiet Knoppenmoos, das somit eine Talwasserscheide bildet, die von der Salzkammergutbahn und weiter nördlich (am Nordrand des Moorgebietes bzw. am Südfuß des Kulmitzberges) auch von der Salzkammergut Straße B 146 auf ihrem 15 km langen Weg von Bad Mitterndorf nach Bad Aussee passiert wird.

Taranis-iuppiter, CC BY-SA 3.0; Das Hinterbergertal mit dem Grimming

Diese Route trennt das Tote Gebirge im Norden vom Dachsteingebirge im Süden.

Wasserscheide  Traun Enns
Abflüsse  Riedlbach – Kainischtraun – Koppentraun – Traun – Donau Salzabach – Enns – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
© salzburg-alpin.com
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Traun bis
Talwasserscheide Hinterbergertal Die Traun/Enns-Wasserscheide erreicht in Südrichtung am Hochmühleck (1.731 m) das fast abflusslose Dachsteinplateau, dreht in Südwestrichtung und erreicht nach Hochstube (1.860 m) und Hirzberg (2.051 m) am Napfenkogel (2.032 m) wieder die oberösterreichische Grenze und folgt dieser über das Lackner Hocheck (2.027 m) zum Lackner Miesberg (2.232 m). Der steirisch/oberösterreichischen Grenze in Westrichtung weiterhin folgend wird nach dem Koppenkarstein (2.863 m) und dem Hunerkogel (2.687 m, Bergstation der Dachstein-Südwand-Seilbahn) am Hohen Dachstein (2.995 m) der höchste Punkt des Dachsteingebirges und des gesamten Traun-Einzugsgebietes-, und schließlich am Torstein (2.948 m) das Dreiländereck Oberösterreich/Steiermark/Salzburg erreicht. In Nordwestrichtung nunmehr der Grenze Oberösterreich/Salzburg folgend verläuft die Traun/Enns-Wasserscheide über den Eiskarlspitz (2.480 m) entlang dem Gosaustein bis zum Mitterkogel (2.122 m) und erreicht nördlich der innerhalb Salzburgs gelegenen Bischofsmütze(n) (Kleine 2.430 m, Große 2.458 m, im Bild oben) die Armkarwand (2.351 m), wo sie endet, da dort jenseits des Traungebietes das Einzugsgebiet der Enns endet und jenes des Inn beginnt.  Die nunmehrige Traun/Inn-Wasserscheide (siehe Ausführungen im Vorkapitel Inn-Gebiet) dreht in Nordwest- und nach dem Gosaukamm in Nordrichtung, geht am Pass Gschütt in die Salzkammergutberge über und verläuft innerhalb Salzburgs die Übergänge Postalm, Perfalleck, Wald, Gängsattel, Schlag, Unterkoppl und Thalgau-Sinnhub passierend bis zum Kolomannstaferl, wo sie wieder auf die Landesgrenze zu Oberösterreich trifft, dieser kurz folgt, dann innerhalb Oberösterreichs nach Wegdorf das Salzkammergut verlässt und ins Voralpengebiet übertritt, den Übergang Schwandt passiert und am Kogler Berg wieder nach Salzburg zurückkehrt, dort über Ederbauer und Watzlberg verläuft und am Iglsberg endgültig nach Oberösterreich (Hausruckviertel) übertritt, über die voralpinen Übergänge Hochecksattel, Hamberger Flucht, Schmidsberg und Urhamerberg bis zum Tanzboden verläuft und danach endet, da dort jenseits des Traungebietes das Einzugsgebiet des Inn endet und jenes des Innbaches beginnt. Als Traun/Innbach-Wasserscheide (siehe Ausführungen im Vorkapitel Innbach-Gebiet) verlässt sie nach den Übergängen Waid, Gstaudet und Eggerding das Hausruck-Kerngebiet und verläuft, – die Welser Heide im Norden begrenzend -, über die Übergänge Wilhelmsberg, Sittental, Am Irrach und Linet bis Thening, wo die Traungebietsgrenze sich vom Innbachgebiet trennt, in Ostrichtung den Linzer Vorort Pasching südlich passiert und am östlichen Stadtrand von Linz im Naturschutzgebiet der Traunauen (im Bild unten) an der Donau endet. Linz
© radlobby.at/Lukas Beurle

 

Zum Flussverlauf der Traun