Postalm (Lienbachsattel)

1.210 m, Salzkammergutberge, Inn/Traun

Das Almgebiet der Postalm, das im Winter als Schigebiet genutzt wird, ist angeblich 42 km² groß und mätscht sich mit dem steirischen Teichalm/Sommeralm-Gebiet im Grazer Bergland darum, welches von beiden das größte Almgebiet der Alpen sei.

Das Hochplateau ist sowohl vom südlichen Lammertal, als auch von der nördlich gelegenen Ortschaft Strobl am Wolfgangsee über Mautstraßen erreichbar. Der Wasserscheidepunkt auf dieser Hochfläche liegt nahe dem Lienbachhof in knapp über 1.200 m Seehöhe. Den höchsten Punkt der auch von einer Postbuslinie frequentierten durchgehenden Überfahrt erreicht die Straße auf dem im Zuge der Südauffahrt zu bewältigenden Lienbachsattel (1.304 m).

Ulflulfl, CC BY-SA 3.0

Da durch das Tal des von der Wasserscheide in Südrichtung abfließenden Lienbaches geländebedingt (Wasserfälle) keine Straße ins Lammertal hinunterführt, verlässt die Straße kurz nach der Wasserscheide das Lienbachtal und führt durch das Grubbachtal und über den Lienbachsattel ins benachbarte Rigausbachtal und dieses hinunter bis Pichl im Lammertal.

Wasserscheide  Inn Traun
Abflüsse  Lienbach – Bärenfall – Aubach – Aubachfall – Lammer – Salzach – Inn – Donau Rußbach – Kammersbach – Weißenbach – Ischl – Traun (via Traunsee) – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze des Inn in Österreich bis
Postalm Über Braunedtkogel (1.894 m), Schmalztrager (1.889 m) und das Gamsfeld (2.027 m) erreicht die Inn/Traun-Wasserscheide wieder die Landesgrenze Oberösterreich/Salzburg, folgt dieser das Gebiet des Flachgaues verlassend, dreht nach dem Wilden Jäger (1.842 m) in Südrichtung und fällt über den Rußberg (1.666 m) zum Pass Gschütt ab. Pass Gschütt