Raneck

954 m, Ybbstaler Alpen, Ybbs/Erlauf

Eine Nebenstraße führt vom Wintersportort Lackenhof (809 m) über Ötscherwiese auf diesen am Nordwestfuß des Ötschers gelegenen Übergang (im Bild unten), von wo entweder nach Nestelberg (749 m) oder zum Talgrund des Erlauftales bei Trübenberg abgefahren werden kann.

© robertrosenkranz.at
Wasserscheide  Ybbs Erlauf
Abflüsse  Lackenbach – Ois – Ybbs – Donau Ortleitengraben – Nestelberggraben – Erlauf – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
Thomas Steiner, CC BY-SA 3.0
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Ybbs bis
Raneck

In Südostrichtung steigt die Ybbs/Erlauf-Wasserscheide zum Ötscher an (1.893 m, im Bild oben die breiteste Front des Massives aus 25 km Entfernung aus Nordnordwestrichtung von Wieselburg aus gesehen), verläuft über den Riffelsattel (1.283 m) zum kleinen Ötscher (1.552 m) und erreicht nach dem Mittereckkogel (1.346 m) den Jägerberg (1.366 m), nach dem sie zum Schwarzkogel (1.443 m) ansteigt, die Breimauer (1.489 m) erreicht, in Südrichtung dreht, den Erlaufursprung westlich passiert, nach der Brunnsteinalm (1.407 m) die Landesgrenze zur Steiermark überschreitet und oberhalb des Zellerrain am Hirschenkogel endet, da dort jenseits des Ybbsgebietes das Einzugsgebiet der Erlauf endet und jenes der Enns beginnt. Die nunmehrige Ybbs/Enns-Wasserscheide (siehe Ausführungen im Vorkapitel Enns-Gebiet) fällt zur Passhöhe des Zellerrain ab, die auf der Landesgrenze Steiermark/Niederösterreich liegt, folgt dieser in Südrichtung, passiert östlich die Quellen der Weißen Ois und wird damit zur linken Einzugsgebietsgrenze der Ybbs, dreht in Westrichtung, verlässt beim Hochkar die Landesgrenze und passiert innerhalb Niederösterreichs die Übergänge Lassinger Sattel und Kleinpromau, vereint sich am Niederscheibenberg wieder mit der Landesgrenze Niederösterreich/Steiermark, dreht in Nordrichtung und erreicht am Bergstock Voralpe (auch Voralm, 1.770 m, im Bild unten) das Dreiländereck Niederösterreich/Steiermark/Oberösterreich.

Danach der Landesgrenze Oberösterreich/Niederösterreich folgend passiert die Ybbs/Enns-Wasserscheide den Übergang Pichlhöhe-Saurüssel, geht an der Türkenschanze in die Oberösterreichischen Voralpen über, passiert in diesen den Neustifter Sattel, verläuft danach innerhalb Niederösterreichs über den Weidenberg und das Urltal Monument und endet nach der Ansiedlung Kürnberg kurz nach der Wieserhöhe beim am Talschluss des Erlatales gelegenen Weiler Franzberg (Gemeinde St. Peter in der Au), da dort jenseits des Ybbsgebietes das Einzugsgebiet der Enns endet und jenes der Erla beginnt. Entlang des das westliche Erlatal vom östlichen Zauchatal trennenden Höhenrückens verläuft die Ybbs/Erla-Wasserscheide in Nordrichtung durch die Ansiedlung Sträußl (485 m), dreht dem Zauchatal folgend in Nordostrichtung, wird bei Zauchasteg von der Voralpenstraße B 122 gequert (384 m), streift nach dem Salaberger Wald in Ostrichtung drehend das südöstliche Ortsgebiet der Stadt Haag (361 m), erreicht nach Imberg (388 m) und Tiefleiten (408 m) die entlang der Ybbs-Einzugsgebitsgrenze verlaufende Trasse der Westautobahn A 1 (396 m), wo jenseits des Ybbsgebietes das Einzugsgebiet der Erla endet und jenes des Musterhartner Baches beginnt, der wie die Erla in den Donaualtarm beim Donaukraftwerk Wallsee-Mitterkirchen mündet. Die linke Ybbs-Einzugsgebietsgrenze folgt fast 25 km lang (ungefähr) der Autobahntrasse in Ostrichtung bis zur Ortschaft Viehdorf (359 m) nordöstlich von Amstetten, wobei nach rund 10 km bei der Autobahnabfahrt Öd das Einzugsgebiet des Musterhartner Baches endet und jenes des Altaubaches beginnt, und nach weiteren 10 km beim Übergang Gigerreith bei der Autobahnabfahrt Amstetten-West die Ybbsgebietsgrenze das Alpengebiet verlässt und ins Gebiet der Böhmischen Masse (Neustadtler Platte) übertritt.

Gigerreith
Haneburger, CC0