Laire-Gebiet, Abgrenzung und Flusssystem

Der 14,3 km lange Alpenvorlandfluss Laire entspringt auf 745 m Seehöhe in Frankreich bei der Ortschaft Thouvet im Gebiet der Westausläufer des Bergstocks Mont Salève, der das Borne-Plateau westlich begrenzt und geologisch zwar Teil des Juragebirges ist, von den gängigen Lehrmeinungen jedoch einhellig dem Alpengebiet (Préalpes Isère et Savoies) zugeordnet wird. Knapp vor ihrer Rhône-Einmündung (im Bild unten) überschreitet sie die Staatsgrenze zur Schweiz. Ihr 46,2 km² großes Einzugsgebiet umfasst Teilgebiete der Untergruppe Borne-Alpen der Savoyer Voralpen in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und im Schweizer Kanton Genf.

Albins, CC BY-SA 3.0
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Laire bis
Stausee Chancy-Pougny
Die rechte Einzugsgebietsgrenze der Laire beginnt im Schweizer Kanton Genf, durchläuft dessen Gebiet in Ostrichtung als Trennlinie zum Einzugsgebiet des Kleinbaches L`Eaumorte durchs Ortsgebiet von Athenaz (428 m) und überschreitet in Südrichtung drehend als Laire/Arve-Wasserscheide bei der Schweizer Grenzortschaft Soral die französische Grenze (460 m). Die Laire/Arve-Wasserscheide wird kurz nach ihrem Grenzübertritt nach Frankreich (Region Auvergne-Rhône-Alpes) von der Autoroute-Blanche (A 40) gequert und verläuft weiter (siehe Ausführungen im Vorkapitel Arve-Gebiet) in grundsätzlicher Südostrichtung und häufig von zahlreichen Verkehrswegen an namenlosen Übergängen gequert zwischen den Ortsgebieten von Viry (Westen) und Feigères, gewinnt die Nordwestabhänge des Mont Sion emporsteigend und die Lairequelle östlich passierend an Höhe und erreicht (zur linken Laire-Eizugsgebietsgrenze geworden) westlich des Gipfelbereiches des Mont Sion jenen namenlosen Waldhügel, an dem jenseits des Lairegebietes das Einzugsgebiet der Arve endet und jenes der Les Usses beginnt. Die nunmehrige Laire/Les Usses-Wasserscheide verläuft weiter in Westrichtung zum nur knapp über 1 km entfernten Straßenübergang Col de la Croix Biche. Col de la Croix Biche