Flussverlauf des Var

Die in folgender Verlaufsbeschreibung vergrößert und fett hervorgehobenen Verkehrsübergänge bzw. Passhöhen liegen innerhalb des Einzugsgebietes des Var.

Der Var entspringt in den Alpes Maritimes nördlich der Ortschaft Entraunes an den Südostabhängen der Sommet des Garrets (2.822 m), dreht kurz nach seinem Ursprung von Südost- in Südrichtung und es fließt ihm von links der Ruisseau de Sanguinière zu (1.770 m), aus dessen Tal eine Straße über den Col de la Cayolle ins Durancegebiet führt. Von beiden Seiten unbewohnte Hochtäler entwässernde Bäche aufnehmend erreicht der Var die Ortschaft Entraunes (1.260 m, im Bild unten), nach der ihm von Westen der Ruisseau de Malavert zufließt (1.180 m), von dessen Quellgebiet eine Straße über den Col de Champs ins Verdontal und somit ebenfalls ins Durancegebiet führt.

PAYAN, CC BY-SA 3.0

Der Var durchfließt die 6 km südlich von Entraunes gelegene Ortschaft Saint-Martin-d’Entraunes (1.018 m), von der die zum Col de Champs führende Passstraße ihren Ausgang hat, und erreicht 12 km weiter südöstlich die Ortschaft Guillaumes, bei der von Osten zuerst der Le Tuébi-, und 1 km später der Vaillon du Riou zufließen (780 m), durch deren Täler Straßen zum Col de Valberg führen. Von Guillaumes führt in Westrichtung eine Straße ins Gemeindegebiet von Sauze, dessen Hauptort auf 1.330 m Seehöhe liegt, in dem mehrere in die verschiedenen Ortsteile von Sauze führende Stichstraßen abzweigen.

Danach durchfließt der Var in Südwestrichtung die 12 km lange Schlucht Gorges du Daluis (im Bild unten), aus der in Westrichtung eine 5 km lange Stichstraße in die auf 1.215 m Seehöhe gelegene Ortschaft Villeplane hinauf führt.

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Der Var passiert die am Schluchtausgang gelegene Ortschaft Daluis, vor der von rechts der Vallon de la Salette einmündet, dem eine in die Ortschaft St-Martin (960 m) führende und beim Weiler La Pinée (1.413 m) endende Stichstraße aufwärts folgt, und unterhalb der von Osten der Le Riou einmündet (600 m), durch dessen Tal eine Straße zum Col de Saint Léger verläuft.

Unterhalb der ostseitigen Rioumündung erreichen von Westen nach 2 bzw. 7,5 km zwei weitere Bäche namens Ravin du Riou den Var. Dem oberen beim Weiler La Bastide einmündenden Riou folgt eine im Bergdorf Sausses (740 m) endende Stichstraße. Durchs Tal des unteren bei der Ortschaft Enriez (im Bild unten) einmündenden Riou verläuft eine über den Col du Fam (1.310 m) ins obere Coulomptal führende, im Scheitelbereich unbefestigte Schotterstraße. Dem danach in Ostrichtung drehenden Var fließt 2 km südlich von Enriez von Westen der die Provenzalischen Voralpen von den Seealpen trennende Coulomp zu (515 m).

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Der 20 km lange Coulomp entspringt in den Seealpen im Gemeindegebiet von Castellet-lès-Sausses an der Südwestflanke des Bergmassivs Montagne de Beaussebérard (2.088 m) nahe der Ortschaft Aurent auf rund 1.650 m Seehöhe. Er durchfließt in Südrichtung ein fast 10 km langes nur dünn besiedeltes enges Tal, in dem er die Weiler Aurent (1.212 m) und Chabrières (979 m) passiert und westlich von Saint-Benoît in Ostrichtung drehend von rechts die in ihrem untersten Abschnitt die Provenzalischen Voralpen von den Seealpen trennende 25 km lange Vaire aufnimmt (602 m), die ebenfalls in den Seealpen unter dem Namen Ravin de la Combe an der Südwestflanke des Berggipfels Grand Coyer (2.693 m, im Bild unten) im Gemeindegebiet von Thorame-Haute auf 2.513 m Seehöhe entsprungen ist, und aus deren Tal Verkehrswege (Straße und Schmalspurbahn) über den Col de la Colle-Saint-Michel ins Verdontal und somit ins Durancegebiet führen.

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Die Vaire fließt westlich des Coulomp fast parallel zu diesem ebenfalls in Südrichtung, dreht nach der Ortschaft Annot in Ostrichtung und nimmt 2 km vor ihrer rechtsseitigen Einmündung in den Coulomp (im Bild unten) die die Provenzalischen Voralpen von den Seealpen trennende La Galange auf, wodurch sie in ihrem untersten Flussabschnitt selbst zur Grenze der genannten Gebirgsgruppen wird. Quellbach der Galange ist der an der Ostflanke des die Provenzalischen Voralpen von den Seealpen trennenden Col de Toutes Aures (Übergang ins Durancegebiet) entsprungene und die Grenze der beiden genannten Gebirgsgruppen bildende Ravin de la Rivière, der sich nach nur 2 km bei der Ortschaft l`Iscle mit dem Ravin du Cil zur La Galange vereinigt (930 m) und dieser, – bevor sie in Nordrichtung dreht und die Gorges de la Galange durchfließt, an deren Ausgang sie in die Vaire mündet -, bei der Ortschaft Rouaine von Süden die La Bernarde zufließt (807 m), durch deren Tal eine Straße zum Col de Laval près Ubraye führt.

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Nachdem die Vaire von Süden die aus den Gorges de la Galange (im Bild unten) austretende Galange aufgenommen hat, mündet sie selbst kurz danach von Westen in den dort in Ostrichtung drehenden Coulomp, der ab ihrem Zufluss zum Grenzfluss zwischen den Seealpen (Nordufer) und den Provenzalischen Voralpen wird, bei Saint-Benoît von Norden den Ravin du Gros Vallon (615 m) und den Ravin du Fonanil (570 m) -, kurz danach von Süden den Ravin du Courteveras aufnimmt (565 m) und sodann unterhalb der Pont de Gueydan in den Var mündet.

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Ab dem Coulompzufluss bildet der Var die Grenze zwischen den Préalpes de Provence (rechtes Ufer) und den Alpes Maritimes. In Ostrichtung passiert er die Ortschaft Entrevaux (414 m), in der ihm von Südwesten die Chalvagne zufließt, der ihrerseits kurz vorher der Ravin du Gros Vailon zugeflossen ist, deren Täler durch den Col de Félines miteinander verbunden sind. Aus dem Chalvagnetal führen Straßen über den Col de Laval près Ubraye ins Galangetal, sowie über den Col de Buis und den Col du Trébuchet in Nebentäler des Estéron.

Nach Entrevaux (im Bild unten mit der Chalvangemündung am linken Bildrand) erreicht der Var nach 8 km Puget-Theniers (353 m), von wo einerseits vom Norden die vom Col de Saint Léger (Übergang ins obere Vartal) kommende Roudule einmündet, die ihrerseits kurz vorher von Osten den vom gleichnamigen für KFZ gesperrten Pass abfließenden Torrent de Maloya aufgenommen hat, und andererseits von Süden der kleine Bach Ruisseau de Peiro zufließt, aus dessen Tal eine Straße zum Col de Saint-Raphaël hinauf führt.

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Weniger als 10 km östlich von Puget-Theniers fließt dem Var vor der Ortschaft Touët-sur-Var (300 m) von Norden die Cians zu (325 m). Durch die Cians-Schluchten, aus denen Stichstraßen in die am oberen Schluchtrand gelegenen Orte Lieuche und Rigaud führen, führt die D 28 in den am Südrand des Parc National du Mercantour gelegenen Ort Beuil, wobei auf einer Strecke von kaum 25 km ein Höhenunterschied von über 1.000 m bewältigt wird. Von Beuil (im Bild unten) führt eine Straße in Westrichtung über den Col de Sainte-Anne in ein Nebental des Cians. Aus einem westlichen Nebental der Cians führt eine für KFZ-Verkehr gesperrte Schotterstraße über den Col de Mayola (1.286 m) ins Tal der Roudule. Durch östliche Seitentäler des Cians führen Straßen über den Col de la Couillole und den Col de la Sinne ins Tinéetal.

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Bei der 10 km flussabwärts der Ciansmündung gelegenen Ortschaft Villars-sur-Var (239 m) fließen dem Var von Norden der Riou Blanc -, und schließlich noch 10 km weiter südöstlich in den Gorges de la Mescla ebenfalls von Norden die Tinée zu (179 m). Durch das Tal des Riou Blanc führt eine Straße über den Col de la Madone de Thiéry in die Ortschaft Thiéry.

Die 70 km lange Tinée entspringt in den Seealpen im Parc national du Mercantour im Gemeindegebiet von Saint-Dalmas-le-Selvage auf 2.719 m Seehöhe am Südabhang des Col de la Bonette (Übergang ins Durancegebiet). Sie fließt in Südostrichtung und wird im Osten vom Alpenhauptkamm begleitet, sodass alle von diesem in Westrichtung abfließenden Bäche in die Tinée einmünden.

Patrick Rouzet, CC BY-SA 3.0; Das Quellgebiet der Tinée

Rund 6 km nach ihrem Ursprung fließt ihr unterhalb der Ortschaft Saint-Dalmas-le-Selvage von Westen der Vallon de Saint-Dalmas zu (1.298 m), aus dessen Tal eine Straße über den Col de la Moutière ins Tal des Durance-Zuflusses Le Bachelard führt. Nach der 4 km unterhalb der Saint-Dalmas-Mündung gelegenen Ortschaft Saint-Étienne-de-Tinée (1.131 m), bei der die Tinée einen engen Talabschnitt durchfließt (siehe Bild unten), verlässt eine Straße in Westrichtung das Tal der Tinée und führt ins auf 1.500 m Seehöhe gelegene Skigebiet von Auron hinauf.

Shakti, CC BY-SA 1.0

In der 15 km unterhalb von Saint-Étienne-de-Tinée gelegenen Ortschaft Isola fließt der Tinée von links die Guerche zu, aus deren Tal eine Straße über den Alpenhauptkammpass Col de la Lombarde nach Italien ins piemontesische Tal der Stura di Demonte führt. Nach Isola nimmt das Tinéetal Südrichtung ein und durchfließt die Schlucht Gorges de Valabrese, in der von links der im Nationalpark Mercantur am Alpehauptkamm entsprungene Mollieres zufließt (634 m).

Danach verlässt die Tinée das Nationalparkgebiet und erreicht die Ortschaft Saint-Sauveur-sur-Tinée (432 m), in der von rechts die Vionene einmündet, durch deren Tal eine Straßenverbindung über den Col de la Couillole (im Bild unten die Ostabfahrt nach Saint-Sauveur-sur-Tinée) ins Cianstal besteht. Rund 8 km flussabwärts von Saint-Sauveur-sur-Tinée mündet von links der Vallon Bramefam in die Tinée (420 m), durch dessen Tal eine Straße über den Col Saint Martin nach Saint-Martin-Vésubie ins Vésubietal führt.

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Unterhalb der Bramefammündung fließt der Tinée von rechts der Ravin de Duina zu, von dessen Quellgebiet eine Straße über den Col de la Sinne ins Cianstal führt. Die Tinée passiert die Ortschaften Clans und Roussillon, nach der von links der Vallon de Cramassour (211 m) -, und kurz danach bei La Courbaisse (198 m) der Ruisseau des Carbonnières zufließen, durch deren Täler Straßen zum Col d`Andrion und zum Col de la Madone d`Utelle führen. Die Tinée tritt nach La Courbaisse in die Schlucht Gorges de la Mescla ein, in der sie bei der alten Bahnbrücke in den Var mündet (im Bild unten).

MOSSOT, CC BY-SA 3.0

Der Var dreht in Südrichtung und fließt nach dieser Schlucht in die Talenge Défilé du Chaudan ein, in der ihm von Osten die Vésubie zufließt (130 m).

Die 45 km lange Vésubie entspringt im Parc national du Mercantour südlich des Alpenhauptkammes an der Westflanke des Mont Colomb (2.816 m) im östlichen Gemeindegebiet von Saint-Martin-Vésubie auf 2.480 m Seehöhe. Das Wasser des Flusses wird teilweise durch einen 1885 fertiggestellten Kanal (Canal de la Vésubie, siehe Bild unten) abgeleitet und dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Nizza.

Eric Coffinet, CC0

Nach ihrem Ursprung passiert die Vésubie das Kloster La Madone de Fenestre (1.904 m, im Bild unten), durchfließt in Westrichtung die Talschaft Vallon de la Madone de Fenestre und erreicht nach 6 km die Ortschaft Saint-Martin-Vésubie, in der sie in Südostrichtung dreht und ihr von Norden der Le Boréon zufließt (895 m), in dessen Tal eine auf über 1.500 m Seehöhe endende Stichstraße führt und aus dem in Westrichtung eine Straße über den Col Saint Martin ins Tinéetal führt.

© fileane.com

Nach der 10 km weiter flussabwärts gelegenen Ortschaft Roquebillière dreht die Vésubie in Südrichtung und es fließt ihr von Osten die 19 km lange La Gordolasque zu (540 m), die am Alpenhauptkamm an der Südseite der Cime du Gelas (3.143 m) auf 2.675 m Seehöhe entspringt und kurz danach zum Lac de la Fous (2.210 m) aufgestaut wird.

Unterhalb der Einmündung der La Gordolasque, in deren Tal eine auf 1.700 m Seehöhe endende Stichstraße führt, fließt der Vésubie der Riou de la Bollène zu (477 m), durch dessen Tal eine Straße über den Col de Turini ins Royagebiet führt. In der weitere 4 km flussabwärts gelegenen Ortschaft Lantosque (443 m, im Bild unten) fließen von Westen der Riou de Lantosque -, und nach weiteren 6 km bei Le Suquet der Riou du Figaret zu (340 m).

Jpchevreau, CC BY-SA 4.0

Vom Quellgebiet dieser beiden letztgenannten Bäche führt eine von Roquebillière ausgehende Straße über den Col d`Andrion ins Tinéetal. Kurz vor der Figareteinmündung fließt der Vésubie noch von Osten der Ruisseau de l´Invernet zu, aus dessen Talschaft Straßen über die Übergänge Baisse de la Cabanette ins Royagebiet und über den Col de la Porte ins Paillongebiet führen.

Nach der 4 km flussabwärts von Le Suquet gelegenen Ortschaft Saint-Jean la Rivière mündet von rechts der Vallon de la Guesse in die Vésubie (262 m), dem eine über den Col de la Madone d`Utelle ins Tinéetal führende Straße aufwärts folgt. Die Vésubie durchfließt danach die Schlucht Gorges de la Vésubie, an deren Ende sie die hoch über ihrem linken Ufer auf einem Kalkplateau gelegene Ortschaft Levens (im Bild unten) passiert und mündet als Gemeindegrenze von Levens und Utelle in den Var.

© vivre-levens.fr

Dem Var fließt noch innerhalb der Défilé du Chaudan von rechts der Vallon du Baus de Lunel und am Ende der Talenge bei der Ortschaft St-Martin-sur-Var ebenfalls von Westen der Estéron zu (100 m), deren Täler durch den Col de Rostan verbunden sind.

Der 67 km lange Estéron entspringt in den Castellaner Voralpen (Untergruppe der Préalpes de Provence) an der Nordflanke der Crête du Teillon (1.773 m) im Gemeindegebiet von Soleilhas auf 1.550 m Seehöhe.

In Ostrichtung abfließend mündet von Norden nach 2 km südlich der Ortschaft Soleilhas der Ravin du Riou ein (1.033 m), durch dessen Tal eine Straße über den Col de Saint-Barnabé ins Verdontal und somit ins Durancegebiet führt.

In der 7 km weiter östlich gelegenen Ortschaft Saint-Auban fließt dem Estéron von Süden der Ruisseau de la Faye zu, aus dessen Tal Straßen über den Col des Lattes und den Col de Bleine ebenfalls ins Durancegebiet führen.

In Nordrichtung durchfließt der Estéron die Clue de Saint-Auban, nach der dem wieder in Ostrichtung drehenden Fluss von links der Vallon de Saint-Pierre zufließt (888 m), dem kurz vorher von Norden der Torrent de La Sagne zugeflossen ist, in dessen Tal eine in der Ortschaft La Sagne (1.181 m) endende Stichstraße führt. Weitere 10 km östlich mündet von Norden der Vallon de l`Ubac ein (732 m), aus dessen Tal eine Straße über den Col de Buis ins Tal der Chalvagne führt.

Der Estéron durchfließt nach dem Dorf Gars einen über 10 km langen kaum besiedelten Talabschnitt, in dem ihm von Norden der Le Riou zufließt (590 m), aus dessen Talschaft eine Straße über den Col du Trébuchet ins Tal der Chalvagne führt. Danach durchfließt der smaragdfarbene Estéron die Clue d`Aiglun (im Bild unten), nach der ihm von rechts die vom Col de Bleine (Übergang ins Durancegebiet) kommende Gironde zufließt (454 m), deren Tal der Col de Pinpinier mit einem nördlichen Nebental verbindet.

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Unterhalb der Girondemündung erreicht der Estéron die Ortschaft Sigale, vor der von Norden der Le Riouian einmündet (375 m), aus dessen Tal eine Straße über den Col de Saint-Raphaël ins mittlere Vartal führt. Nachdem der Estéron die Ortschaft Roquestéron (320 m) passiert hat, fließen ihm von Süden Ruisseau de la Bouisse, Vallon de la Pégière (253 m) und Vallon des Roubines zu (195 m), deren Täler die Übergänge Conségudes und Col des Ferres verbinden.

Nach der Roubinesmündung durchfließt der Estéron die Schlucht Gorges de l`Estéron, nach der von Süden der Le Bouyon zufließt (144 m) aus dessen Tal Straßen über den Übergang Bézaudun Les Alpes-Le Gourbel ins Tal der Cagne und zu den Übergängen Col des Ferres und Conségudes führen. Unmittelbar nach der Bouyonmündung fließt von Norden der Le Latti zu (138 m), aus dessen Tal einerseits eine Straße über den Col de Rostan nach Bonson führt, und andererseits eine Straße sein Tal verlässt, die stets in Kammnähe zum Vartal verläuft und über die Anhöhen Collet des Sausses, Col St-Michel près Toudon, Col de Vé Gautier und Baisse de Rourebel zum Scheitel des Col de Saint-Raphaël führt. Der Estéron dreht unterhalb der Ortschaft Gilette (im Bild unten mit der Estéronmündung im Hintergrund) in Südostrichtung und mündet nach 4 km in den Var.

Zil, CC BY-SA 3.0

Auf den folgenden 6 km unterhalb von St-Martin-sur-Var fließen dem Var von der Seealpenseite zuerst der Vallon Saint-Blaise, von dessen Quellgebiet Verkehrswege über den Übergang Les Grands-Prés de Levens ins Paillongebiet führen, und danach der Vallon de la Garde, der Vallon de Nougaire und der Vallon de Porquier zu, deren Täler durch den Col de Galante verbunden sind.

Der Var passiert die an seinem rechten Ufer gelegene Ortschaft Gattières (im Bild unten), nach der ihm von der Voralpenseite der Vallon des Trigands zufließt (49 m), dessen Zufluss Vallon de Parriau am Col de Peyron (Übergang ins Cagnetal) entspringt.

© cyclesud.fr

Nach weiteren 4 km erreicht der Var den an seinem linken Ufer gelegenen Nizza-Vorort Saint-Isidore, bei dem ihm der Vallon de Cremat zufließt (30 m), aus dessen Tal auch die Autobahn A 8 das Vartal erreicht, ab dort 6 km lang entlang des linken Varufers bis zum Gelände des Aéroport de Nice-Côte d’Azur verläuft und vor diesem den Fluss überquert.

Als Gemeindegrenze zwischen Nizza und Saint-Laurent-du-Var mündet der Var schließlich zwischen dem an seinem rechten Ufer gelegenen Küstenort Saint-Laurent-du-Var und dem Flughafen (im Bild unten, im Vordergrund der Var unmittelbar vor seiner Mündung) ins Westliche Mittelmeer.

© Saint-Laurent-du-Var/ecovallee-cotedazur.com

Im Stadtgebiet von Nizza mündet der Paillon das Meer (siehe Paillon-Gebiet).