Alpi Cozie (Cottische Alpen, Westalpen)

Das Gebiet der Cottischen Alpen (in Karte unten 4) verteilt sich auf Gebiete der französischen Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes, sowie der italienischen Region Piemont. Die Cottischen Alpen werden zwischen dem Grenzpass Colle della Maddalena (frz: Col de Larche) und dem innerhalb Frankreichs in der Region Auvergne-Rhône-Alpes gelegenen Col du Mont Cenis (Colle del Moncenisio) vom Alpenhauptkamm durchlaufen. Der Monte Viso (3.841 m) ist der höchste Berg dieser Gebirgsgruppe und Quellberg des Po. Er liegt im Zentrum des Gebietes knapp östlich der Alpenhauptkammkette innerhalb Italiens in Grenznähe zu Frankreich.

Luca Bergamasco, CC BY 3.0

Die inneritalienische Grenze des Gebietes der Cottischen Alpen beginnt beim Übertritt der vom Col du Mont Cenis in Südrichtung abfließenden und die Cottischen Alpen im Westen von den Grajischen Alpen im Osten trennenden Cenischia. Sie folgt als Grenze zu den Grajischen Alpen in Südrichtung der Cenischia abwärts bis zu deren Einmündung in die Dora Riparia bei Susa und sodann dieser in Ostrichtung abwärts bis zu deren Eintritt in die Poebene bei Turin.

Von Turin verläuft die zugleich die Alpengebietsgrenze zur Poebene bildende Ostgrenze der Cottischen Alpen in Südrichtung bis Cuneo, wo auch die die Cottischen Alpen von den Seealpen trennende Stura di Demonte das Alpengebiet verlässt und in die Poebene eintritt. Die Südgrenze der Cottischen Alpen zu den Seealpen folgt von Cuneo der Stura di Demonte in Westrichtung aufwärts bis zum Colle della Maddalena. Die Staatsgrenze zu Frankreich zwischen dem Colle della Maddalena (im Bild unten die Passhöhe mit Blickrichtung Italien) und dem Übertritt der Cenischia nach Italien (siehe Grenzverlaufsbeschreibung) bildet die West- und Nordgrenze des innerhalb Italiens gelegenen Gebietsteiles der Cottischen Alpen.

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