Colle dei Morti

2.481 m, Alpi Cozie, Tanaro/Maira

Von Demonte im Tal des Tanarozubringers Stura di Demonte führt in Nordwestrichtung durch das Seitental Vallone dell’Arma eine Bergstraße über den Colle di Caccia (1.840 m) und den Colle Valcavera (2.421 m), von dem in Westrichtung die bis zum Colle del Preit führende Maira-Stura-Kammstraße (im Bild unten) abzweigt, auf diesen Übergang, jenseits dem der Talschluss des Torrente Marmora liegt. Die schmale und nur teilweise asphaltierte Bergstraße verläuft in Nordrichtung entlang des Kammes zum Scheitel des Colle d’Esischie, von dem entweder in Ostrichtung in den Talschluss des Valle Grana -, oder in Nordwestrichtung dem Torrente Marmora abwärts folgend ins Mairatal abgefahren werden kann.

© fotocommunity/Ilka M.
Wasserscheide  Tanaro – Po Maira – Po
Abflüsse  Vallone dell’Arma – Stura di Demonte – Tanaro – Po Torrente Marmora – Maira – Po
Mündung  Adriatisches Meer
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze des Tanaro bis
Colle dei Morti Die Tanaro/Maira-Wasserscheide verläuft in Ostrichtung über die Cima di Viribianc (2.477 m), Monte Borel (2.287 m), Monte Bram (2.357 m), Rocca Pergo Picola (2.128 m) und Beccas del Mezzodi (1.931 m), fällt allmählich in dichter verbautes Gebiet zu der das linke Ufer der Stura di Demonte unmittelbar begleitenden Hügelkette ab, begleitet diese die Bezirkshauptstadt Cuneo nördlich passierend in Nordostrichtung, verläuft weiter, – von zahlreichen Verkehrswegen an namenlosen Übergängen gequert -, zwischen den kaum 5 km voneinander entfernten Flussläufen des Maira-Zuflusses Grana und der Stura di Demonte durchs Ortsgebiet von Fossano (375 m), tritt vor Cherasco, wo di Stura di Demonte in den Tanaro mündet, ins Apenninenvorland über und es endet noch westlich von Cherasco jenseits des Tanarogebietes das Einzugsgebiet der Maira und es beginnt jenes des Apenninenflusses Meletta (über dessen Zufluss Torrente Moglia), der nördlich (unterhalb) der Mairamündung bei Cardagnola in den Po mündet.
Cherasco

Die linke Einzugsgebietsgrenze des Tanaro durchläuft von Nord- in Ostrichtung drehend und die Einzugsgebiete zahlreicher (für gegenständliche Ausführungen jedoch irrelevanter), im Großraum von Turin und östlich (Po-abwärts) der Metropolregion von rechts in den Po mündenden Apenninenbächen begrenzend das hügelige Weinbaugebiet des Apenninenvorlandes westlich und nördlich von Asti, passiert sodann in die Poebene eintretend nördlich die Stadt Alessandria (im Bild unten) und endet bei Basignana an der Mündung des Tanaro in den Po.

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Zum Flussverlauf des Tanaro