Croce di Tornassa und der Flussverlauf der Centa

656 m, Alpi Liguri, Varatella/Centa

Von der Ortschaft Toirano, nahe der sich die Touristenattraktion Grotte di Toirano befindet, führt eine Bergstraße über diese Anhöhe nach Castelvecchio di Rocca Barbena, das hoch über dem Nevatal liegt (siehe Bild unten). Sie führt von dort in den Talgrund des Nevatals, wo sie in die zum Colle Scravajon führende Straße einmündet.

Davide Papalini, CC BY 2.5
Wasserscheide  Varatella Centa
Abflüsse  Rio del Penie – Varatella   (Mündung in Borghetto S. Spirito) Rio Boscht – Neva – Centa  (Mündung in Albenga)
Mündung  Ligurisches Meer
Postcrosser, CC BY-SA 3.0
von Verlauf der Gebietsgrenze des alpinen Ligurischen Küstengebietes bis
Borghetto Santo Spirito Schließlich erreicht nach weiteren 7 km bei Albenga mit der Centa der erste größere Fluss die Küste (siehe Bild oben). Die Centa entsteht 3 km oberhalb ihrer Mündung am westlichen Stadtrand von Albenga durch den Zusammenfluss von Arrosica und Neva, denen ihrerseits kurz vorher die Lerrone bzw. die Pennavaira zufließen, weshalb man das Centagebiet (420 km²) als kleines Flusssystem bezeichnen kann.. Albenga

Der Flussverlauf der Centa

Durch das Nevatal und dessen Nebentäler führen Straßenverbindungen über den Colle Scravajon zum Talschluss des Tales der Bormida di Millesimo, über den Colle di San Bernardo di Garessio und den Colle di Caprauna ins Tanarotal, und über den Croce di Tornassa ins Varatellatal (alle genannten Übergänge wurden bereits beschrieben). Über den Colle San Giacomo besteht eine Straßenverbindung zwischen den Einzugsgebieten der beiden Centa-Quellflüssen Neva und Arroscia.

Größter Zufluss der Centa ist die 38 km lange Arroscia mit einem Einzugsgebiet von 305 km². Sie wird auch als Oberlauf der Centa gesehen, entspringt auf rund 2.000 m Seehöhe östlich des Passo Garlenda und fließt in Ostsüdostrichtung entlang der Nordabhänge des Monte Monega (1.882 m). Vom obersten Talbereich besteht über den Colla San Bernardo di Mendatica eine Straßenverbindung zum Quellgebiet des Tanaro. Im Mittelteil ihres Tales fließt ihr vor Pieve di Teco von Norden der Rio Santa Lucia zu, durch dessen Tal eine Straßenverbindung über den Colle di Nava ins Tanarotal führt. In der Ortschaft Pieve di Teco (240 m) fließt ihr, – ebenfalls von Norden -, der Torrente Arrogna zu, durch dessen Tal eine Straßenverbindung ins Tanarotal geplant ist, die den Alpenhauptkamm beim Colle di Prale untertunneln wird. Kurz danach fließt ihr von Süden der Torrente Giara di Rezzo zu, aus dessen Tal eine Straße über den Colle San Bernardo di Conio ins Imperotal führt. Vom Quellgebiet des Torrente Giara di Rezzo führt eine Straße über den Passo della Teglia ins Einzugsgebiet der Argentina, die wie die Centa und der Impero ins Ligurische Meer mündet. Kurz nach der Einmündung der Giara di Rezzo in die Arroscia verlässt eine Straße in Südrichtung das Arrosciatal, die über den Colle San Bartolomeo (bzw. unter diesem, siehe Bild unten) ebenfalls ins Imperotal führt.

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Nach linkem Zufluss des Torrente San Giacomo in Ranzo, durch dessen Tal über den Colle San Giacomo eine Straßenverbindung in Pennevairetal besteht, erreicht die Arroscia noch kurz vor dem Zusammenfluss mit der Neva beim Flughafen von Albenga von rechts der Torrente Lerrone, von dessen Talschluss Straßen über den Passo di Ginestro in die benachbarten Täler der Merula und des Impero führen. Vom Mittelteil des Lerronetales besteht ebenfalls eine Verbindung über San Damiano mit dem Merulatal. Vom Talausgang des Lerronetals führt eine Straße über den Passo Moglio zur Küste bei Alassio. Nach Zufluss des Torrente Lerrone vereinigt sich die Arroscia mit der Neva , aus deren Tal und Nebentäler Straßenverbindungen über den Colle Scravajon zum Talschluss des Tales der Bormida di Millesimo -, über den Colle di San Bernardo di Garessio und den Colle di Caprauna ins Tanarotal -, über den Croce di Tornassa (Beschreibung oben) ins Varatellatal und über den Colle San Giacomo ins Arrosciatal führen, zur Centa, die kurz danach bei Albenga ins Ligurische Meer mündet.

von Verlauf der Gebietsgrenze des alpinen Ligurischen Küstengebietes bis
Albenga

Westlich der Centamündung erreicht bis zur Royamündung bei Ventimiglia kein vom Alpenhauptkamm stammendes Wasser führender Fluss das Meer. Die zwischen Albenga und Ventimiglia ins Ligurische Meer einmündenden Gewässer entspringen an der Südseite der das rechte Arrosciaufer begleitenden Bergketten. Der bei der 10 km südwestlich der Centamündung in Alassio ins Meer mündende Rio Pian della Casa, aus dessen Quellgebiet eine Straße über den Passo Moglio ins Centagebiet führt, ist sogar nur ein bei Niederschlag wasserführender kurzer Küstenbach. Die Merula, von deren Talschluss über den Passo di Ginestro Straßen ins Impero- und Lerronetal -, und vom mittleren Talabschnit über San Damiano ins Centagebiet führen, mündet 8 km südwestlich von Alassio bei Andora ins Ligurische Meer (im Bild unten).

Andora
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Der bei Andora beginnende Küstenabschnitt bis zur französischen Grenze wird wegen der charakteristischen Blumenfelder Riviera dei Fiori (Blumenriviera) genannt. Die wichtigsten Küstenorte dieses Abschnittes sind Cervo, Diano Marina (im Bild unten der dortige Feiertags-Blumenschmuck), Imperia, Taggia, San Remo, Ospedaletti, Bordighera und Ventimiglia.

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Andora Im 10 km südwestlich von Andora gelegenen Küstenort Cervo mündet der gleichnamige Bach -, und 4 km später bei Diano Marina der Torrente San Pietro ins Meer. In beide Täler, aus denen es keine Verkehrsverbindungen in benachbarte Nebentäler gibt, führen bloß Stichstraßen. Jene ins Dianesetal endet nach 10 km im Bergdorf Diano Evigno (im Bild unten) auf 400 m Seehöhe. Diano Marina
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Diano Marina In der 6 km von Diano Marina entfernten Bezirkshauptstadt Imperia mündet im östlichen Stadtteil Orneglia der 21 km lange Torrente Impero ins Ligurische Meer. Von seinem obersten Talabschnitt führt eine Straße über den Colla d’Oggia ins Einzugsgebiet der Argentina. Imperia