Pavličevo sedlo (Paulitschsattel)

1.338 m, Karavanke/Kamniške Alpe, Drau/Save

Der Paulitschsattel liegt unweit östlich des Seebergsattels und verbindet das Vellatal mit dem Savinjatal. Er bildet die nördliche Begrenzung der Kamniške Alpe (dt: Steiner Alpen) – auch Savinjske Alpe (dt: Sanntaler Alpen) genannt -, gegenüber den Karawanken. Die Straße über den Sattel ist auf österreichischer und slowenischer Seite asphaltiert und gut ausgebaut. Der Verkehr ist eher mäßig. Das liegt daran, dass die Hauptverkehrsverbindung auf der Seeberg Straße (B 82) über den Seebergsattel führt. Der nächste Ort auf österreichischer Seite ist Bad Eisenkappel. Auf slowenischer Seite führt die Straße in den unteren Teil des unter Naturschutz stehenden und nur durch eine für den allgemeinen Verkehr gesperrte Forststraße erschlossenen Tales Matkov Kot, das ins Logartal (oberster Teil des Savinja- bzw. Sanntales, im Bild unten) einmündet.

© venire.de

Das oberste Logartal, an dessen Talschluss sich der Rinka-Wasserfall (im Bild unten) befindet, ist ebenfalls Naturpark und kann auf einer mautpflichtigen rund 6 km langen Straße, die kurz vor dem Wasserfall endet, befahren werden.

© alpenallianz.org

Die Mautstelle befindet sich unmittelbar bei der Einmündung der vom Paulitschsattel kommenden Straße ins Savinjatal. Erste (oberste) Ortschaft des Savinjatales ist die rund 2 km flussabwärts der Mautstelle gelegene Ortschaft Solčava (dt: Sulzbach).

Wasserscheide  Drau Save
Abflüsse  Vellacher Kotschna – Vellach – Drau – Donau Ručnicbach – Jezerca – Savinja – Save – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Drau in Slowenien bis
Pavličevo sedlo Weiter in Südrichtung dem durch den nördlichsten Teil der Steiner Alpen führenden Staatsgrenzenverlauf folgend dreht die Drau/Save-Wasserscheide nach der Mrzla Gora (2.203 m) in Westsüdwestrichtung, passiert den Sanntaler Sattel (2.001 m), dreht kurz danach am in 2.031 m Seehöhe gelegenen südlichsten Punkt Österreichs in Nordrichtung, überwindet den Baba (2.127 m) und kehrt allmählich in Nordwestrichtung drehend am Jezerski vrh (dt: Seebergsattel) von den Steiner Alpen wieder in die Karawanken zurück. Jezerski vrh