Ljubelj (Loiblpass)

1.068 m, Karavanke, Drau/Save

Der Loiblpass verbindet Kärnten mit der slowenischen Oberkrain. Die Straße über diesen Grenzpass ist die kürzeste Verbindung zwischen Ferlach und Trzič (dt: Neumarktl, Bild unten). Er liegt exakt südlich der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt in den Karawanken.

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Nördlich von Trzič, dessen Altstadt seit 1985 unter Denkmalschutz steht, befindet sich die Bergschlucht Dovžanova soteska, die seit 1988 als Naturdenkmal geschützt ist. Der Wildbach Trţiška Bistrica unterhöhlt eine tiefe Schlucht. Trzič war über 300 Jahre lang bekannt wegen der dortigen Leder- und Schuherzeugung. Die Stadt war die „Schuhmetropole“ Ex-Jugoslawiens.

Der Loiblpass war jahrhundertelang einer der wichtigsten Übergänge über die Karawanken. Seit der Eröffnung des Karawankentunnels verlor er jedoch stark an Bedeutung.

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Die Loiblpassstraße B 91 führt von Klagenfurt über den Kleinen Loibl und das Loibltal über steile Kehren auf die 1.367 m hohe Passhöhe, unterhalb der Österreich und Slowenien durch den Loibltunnel verbunden sind. Auf slowenischer Seite führt die Regionalstraße Nr. 101 über Trzič dem Tal der Trziška Bistrica abwärts folgend ins Savetal. Der erste Tunnelbau unter dem Loiblpass geht auf die Mitte des 16.Jahrhunderts zurück. Der damalige Tunnel lag nur knapp unter dem Scheitel und war etwa 150 Meter lang. Dieser wurde im 17 Jh. abgebrochen. Anfang 1943 wurde der Bau des Tunnels in seinem heutigen Verlauf (1.570 m lang auf 1.068 m Seehöhe) begonnen. Hauptsächlich von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen wurde der Tunnel bis zum Dezember 1944 fertiggestellt. Als Jugoslawien kommunistisch wurde, wurde der Grenzübergang vorerst gesperrt. Ab August 1950 konnte der alte Passübergang wieder befahren werden; ein weiterer Ausbau des Loibltunnels und der Passstraße verzögerte sich jedoch bis 1960. Die Tunnelröhre wurde dann erweitert. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 1. Juli 1967. Die alte Loiblpass-Straße ist seitdem für den öffentlichen Verkehr nicht mehr befahrbar.

Wasserscheide  Drau Save
Abflüsse  Loiblbach – Ferlacher Grießbach – Drau – Donau Mošćenik – Trziška Bistrica – Save – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Drau in Slowenien bis
Ljubelj Weiter in Westrichtung verläuft die Drau/Save-Wasserscheide über die Selenitza (2.026 m), den Veliki Stol (dt: Hochstuhl 2.237 m, höchster Berg der Karawanken), die Bärentaler Kotschna (1.944 m) und den Hahnkogel (1.794 m), nach dem sie den Rosenbachsattel (1.586 m, im Bild unten) und unmittelbar danach den Rosenkogel (1.776 m) erreicht, unter denen die Karawankentunnel (Eisenbahn und Autobahn) vom Drautal ins Savetal führen.Weiter in Westrichtung verläuft die Drau/Save-Wasserscheide über die Selenitza (2.026 m), den Veliki Stol (dt: Hochstuhl 2.237 m, höchster Berg der Karawanken), die Bärentaler Kotschna (1.944 m) und den Hahnkogel (1.794 m), nach dem sie den Rosenbachsattel (1.586 m, im Bild unten) und unmittelbar danach den Rosenkogel (1.776 m) erreicht, unter denen die Karawankentunnel (Eisenbahn und Autobahn) vom Drautal ins Savetal führen.Weiter in Westrichtung verläuft die Drau/Save-Wasserscheide über die Selenitza (2.026 m), den Veliki Stol (dt: Hochstuhl 2.237 m, höchster Berg der Karawanken), die Bärentaler Kotschna (1.944 m) und den Hahnkogel (1.794 m), nach dem sie den Rosenbachsattel (1.586 m, im Bild unten) und unmittelbar danach den Rosenkogel (1.776 m) erreicht, unter denen die Karawankentunnel (Eisenbahn und Autobahn) vom Drautal ins Savetal führen. Rosenkogel
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