Hallthurm

702 m, Berchtesgadener Alpen, Donau(Inn-Salzach)gebiet

Dieser Übergang trennt die Bergstöcke von Lattengebirge und Untersberg und ist der niedrigste Zugang auf deutschem Staatsgebiet zum Berchtesgadener Talkessel, dem südlichen Teil des Landkreises Berchtesgadener Land. Die B 20 verlässt bei Bad Reichenhall (473 m) in Südrichtung das Tal der Saalach und führt durch die am Weißbach gelegene Grenzortschaft Bayerisch Gmain (540 m) einem Weißbachzufluss aufwärts folgend zur Passhöhe, die von einem Wehrturm markiert wird (siehe Bild unten), südlich der sie über Bischofswiesen (615 m) nach 19 km den Markt Berchtesgaden (572 m) erreicht.

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Über diesen Pass verläuft auch die neue im Jahr 1961 fertiggestellte Soleleitung (Berchtesgaden-Bad Reichenhall) und die einzige noch bestehende Bahnlinie in den Berchtesgadener Talkessel. Die Bahn bewältigt auf der Rampe von Bad Reichenhall über Bayerisch Gmain bis zum Bahnhof Hallthurm eine Steigung von 40,8 ‰ und gilt damit eisenbahnrechtlich als Steilstrecke.

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Der in Südrichtung abfließende Mausbach vereinigt sich mit dem Frechenbach zur Bischofswiesener Ache, die über Ramsauer Ache, Berchtesgadener Ache und Königsseeache die Salzach erreicht. Der in Nordrichtung abfließende Fuchsbach erreicht über den Grenzbach Augustinergraben den Weißbach, der auf einem Teilstück ebenfalls die Grenze zu Österreich bildet und später innerhalb Deutschlands unterhalb von Bad Reichenhall in die Saalach mündet, die wie die Königsseeache ein linker Nebenfluss des Innzubringers Salzach ist.