Save-Gebiet (gesamt), Abgrenzung und Flusssystem

Die Save entspringt in den Julischen Alpen in der Nordwestecke Sloweniens, durchquert in Südostrichtung das Kernland Sloweniens, tritt westlich der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf kroatisches Staatsgebiet über, verlässt nach der Stadt Sisak innerhalb Kroatiens in die Ebene Posavina einfließend das Alpengebiet, wird zum Grenzfluss zwischen Kroatien (linkes Ufer) und Bosnien-Herzegowina -, und anschließend zwischen Serbien (linkes Ufer) und Bosnien-Herzegowina, tritt sodann gänzlich nach Serbien über und mündet in der serbischen Hauptstadt Belgrad von rechts in die Donau. Ihr 95.419 km² großes Einzugsgebiet erstreckt sich außer über Gebiete der vier genannten Anrainerstaaten auch über Teilgebiete Albaniens und Montenegros.

Secretariat of the International Sava River Basin Commission, CC BY-SA 3.0

Im nichtalpinen Teil ihres Einzugsgebietes liegen große Teile des Dinarischen Gebirges und Teilgebiete der Pannonischen Tiefebene (Posavina, im Bild unten mit Posavina-Pferden).

© Martin Schneider-Jakoby

Im Alpengebiet werden Teilgebiete der Julischen Alpen, des alpinen Karsts, der Steiner Alpen, der Karawanken und des Bachergebirges, des voralpinen Cillier Berglandes, des Matzelgebirges, der slawonischen Gebirgsketten Ivanščica, Kalničko gorje (Kalnikgebirge), Bilogora, Papuk und Krndija, sowie der aus der Ebene aufragende Hügelzug Dakovacki Ravnjak und der Fruška Gora von der Save entwässert. Die alpinen Mittelgebirgszüge Zumberak (samt Vukomeričke-gorice), Medvednica, Moslavačka gora, Pozeška gora und Dilji gora entwässern zu 100% in die Save.

Es sei daran erinnert, dass große Teile des alpinen Anteils des zum Inneren Alpenbogen gehörenden Savegebietes bereits in den Vorkapiteln Slowenien und Kroatien detailliert beschrieben worden sind und im Zuge der hier vorzunehmenden Beschreibung des alpinen serbischen Savegebietes (Abgrenzung und Flussverlauf) aus Übersichtsgründen nunmehr das gesamte Savegebiet (teils wiederholend) zusammengefasst dargestellt wird.

Die rechte Einzugsgebietsgrenze der Save verläuft ab der an der Nordgrenze der Balkanhalbinsel liegenden Saveeinmündung in die Donau im Stadtgebiet von Belgrad in Südrichtung außerhalb des Alpengebietes innerhalb Serbiens vorerst in der in die Donauebene übergehenden Posavina als Einzugsgebietsgrenze des Savezuflusses Topčiderka, der am westlichen Stadtrand Belgrads in die Save mündet. Allmählich ins Dinarische Gebirge übergehend steigt sie zum Quellgebiet der Topčiderka im Waldgebiet Lipovička šuma nahe dem Aussichtsberg Avala (511 m, im Bild unten) an, nach dem sie in der Region Šumadija zum Kosmaj (626 m) weiter ansteigt und zur Einzugsgebietsgrenze der Kolubara wird, die bei Barič in die Save mündet.

Pokrajac, CC BY-SA 3.0

Jenseits des Einzugsgebietes der Save liegt zuerst jenes des kleineren Donau-Zuflusses Jezeva -, und nach dem Kosmaj jenes der Morava, die 50 km unterhalb von Belgrad die Donau erreicht. Die Save-Einzugsgebietsgrenze geht (innerhalb des Einzugsgebietes der Donau als Save/Morava-Wasserscheide) in Südwestrichtung über und erreicht, – nachdem sie das Quellgebiet der Kolubara im Süden von Valjevo passiert hat -, am Povlen (1.346 m) genannten Bergstock das Einzugsgebiet des größten Save-Zuflusses, nämlich jenes der Drina, die als Grenzfluss zwischen Serbien und Bosnien unterhalb von Sremska Rača in die Save mündet.

Weiter in Südrichtung überschreitet die Save(Drina)/Morava-Wasserscheide am Krstača (1.755 m, im Bild unten) die Grenze zu Montenegro, verläuft über Kalače (1.183 m) bis zum die Grenze zum Kosovo bildenden Hajla-Gebirgsstock, auf dem sie auf die Donau/Adria-Wasserscheide (Außengrenze des Donaueinzugsgebietes) trifft, wo jenseits des Savegebietes das Einzugsgebiet des Donauzuflusses Morava endet und jenes der Buna beginnt, die als Grenzfluss Albanien/Montenegro in die Adria mündet.

Бојан Миловић (Bojan Milovic), CC BY-SA 3.0 rs

Sie folgt nun der Donau/Adria(Save/Buna)-Wasserscheide in Südrichtung knapp innerhalb Montenegros durch den Prokletije (dt: Verwunschene Berge oder Albanische Alpen, alb: Alpet Shqiptare) genannten südlichen querliegenden Abschluss der Dinarischen Ketten, der zugleich deren höchstgelegener Teil ist, entlang der östlich verlaufenden montenegrinisch/kosovarischen Grenze, passiert den Čakorpass (1.849 m, im Bild unten die Südansicht der Passhöhe) und erreicht an der TromeĎa (2.366 m) das Dreiländereck Montenegro/Kosovo/Albanien.

Die Donau(Save)/Adria(Buna)-Wasserscheide folgt danach in Westrichtung dem Grenzverlauf Albanien/Montenegro, tritt nach dem Zla Kolata (2.534 m, höchster Berg Montenegros) nach Albanien über, dreht nach dem (Fußweg)Pass Qafa e Pejës (1.710 m, im Bild unten der tiefste Einschnitt oberhalb des Kreuzes) in Nordrichtung, passiert in Westrichtung drehend den Qafe Perdolec Pass (1.359 m), begleitet das nördlich in West-Ostrichtung verlaufende Vermoshtal aufwärts und überschreitet am Qafa e Shkalla e Rikavecit (1.379 m), südwestlich dem der in den Skutarisee entwässernde Rikavačko jezero (1.313 m) liegt, wieder die Grenze zu Montenegro.

Albinfo, CC BY-SA 3.0

Innerhalb Montenegros in Nordrichtung parallel westlich zur albanischen Grenze wird auf fast 2.000 m Seehöhe das Quellgebiet des Lumi i Vermoshit westlich passiert. Dieser Bach überschreitet nach seinem Ursprung in Ostrichtung die albanische Grenze, durchfließt das im „Nordzipfel“ Albaniens gelegene bereits erwähnte Vermoshtal (im Bild unten, einziges Gebiet Albaniens, das ins Schwarze Meer entwässert), kehrt nach 13 km als Grnčar nach Montenegro zurück und vereinigt sich bei Gusinje mit dem Flüsschen Vruje zur Ljuča, die in den Plavsko jezero (906 m) mündet und diesen See als Lim in Nordrichtung verlässt.

Sigismund von Dobschütz, CC BY-SA 3.0

Der Lim passiert durch mehrere Schluchten den Osten Montenegros, wird für über 4 km zum Grenzfluss zwischen Serbien (Ostufer) und Montenegro (linkes Ufer), tritt nach Serbien über, überschreitet nach weiteren 70 km bei Opština Priboj die Grenze zu Bosnien und Herzegowina und mündet (siehe Bild unten) 40 km später bei Ušće Lima (370 m) rund 13 km oberhalb von Višegrad in den größten Nebenfluss der Save, nämlich die Drina, die ihrerseits 80 km oberhalb des Lim-Zuflusses an der montenegrinischen Grenze durch die Vereinigung ihrer Quellflüsse Piva und Tara auf 441 m Seehöhe entstanden ist.

Julian Nyča, CC BY-SA 3.0

Die Einzugsgebietsgrenze der Save verläuft als Drina/Buna-Wasserscheide zwischen dem Drina-Quellfluss Tara und dem Buna-Zufluss Morača über den westlich der Tara-Stadt Kolašin gelegenen Crkvine-Pass (1.045 m), passiert den Semolj-Pass (1.540 m, trennt das Tal des 2. Drina-Quellflusses Piva vom Tal der Zeta, die über die Morača und den Skutarisee die Buna erreicht) und steigt, – das Prokletije allmählich wieder verlassend -, zum Lupoglav an (1.758 m), nach dem auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Buna endet und jenes der Ombla (über die Trebišnjica) beginnt, die in Kroatien bei Dubrovnik in die Adria mündet.

Nach der Košara (1.818 m) überschreitet die Donau/Adria-Wasserscheide nunmehr als Save(Drina)/Ombla-Wasserscheide die Grenze zu Bosnien-Herzegowina, fällt nach dem Mesni Štit (1.829 m) über die Ravna Greda (1.656 m) zum Cemernopass (1.293 m, im Bild unten) ab und endet kurz danach am Ţivanj (1.696 m), da auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Ombla endet und jenes der Neretva beginnt, die in Kroatien bei Ploče in die Adria mündet.

© flikr/Ebs Els

Die Donau/Adria-Wasserscheide passiert als Save(Drina)/Neretva-Wasserscheide von Nordwest- in Nordrichtung drehend den Gebigsstock Treskavica (2.086 m), auf dem auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Drina endet und jenes der Bosna beginnt (mündet bei Šamac in die Save, im Bild unten die Quelle), verläuft (wieder in Nordwestrichtung) als Save(Bosna)/Neretva-Wasserscheide über den Ivanpass (967 m), nach dem auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet des Vrbas beginnt (mündet bei Srbac in die Save), passiert als Save(Vrbas)/Neretva-Wasserscheide den Makljenpass (1.123 m) und erreicht die Hochebene von Kupresch, auf der auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Neretva endet und jenes der Cetina beginnt, die in der Kleinstadt Omiš südlich von Split in die Adria mündet.

© fotocommunity/HarryDigDesign

Im Westteil der Kupresch-Hochebene endet auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet des Vrbas und es beginnt jenes der Una (mündet bei Jasenovac in die Save) und die Dona/Adria-Wasserscheide nähert sich als Save(Una)/Cetina-Wasserscheide entlang des linken Talrandes des Una-Zuflusses Unac der kroatischen Grenze, vor der auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Cetina endet und jenes der Krka beginnt, die den gleichnamigen Nationalpark durchfließt (im Bild unten) und in Kroatien bei Šibenik in die Adria mündet.

Die dort mit der Donau/Adria-Wasserscheide weiterhin idente Einzugsgebietsgrenze der Save überschreitet als Una/Krka-Wasserscheide nördlich von Kaldrma die Grenze zu Kroatien und fällt zum Srbski Klanac Pass (739 m) ab, vor dem auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Krka endet und jenes der Zrmanja beginnt, die in Kroatien beim 35 km von Zadar entfernten Küstenort Jasenice am Südende der Kvarner Bucht in die Adria mündet. Nur kurz als Una/Zrmanja-Wasserscheide verläuft die Einzugsgebietsgrenze der Save innerhalb Kroatiens in Nordwestrichtung, da auf halbem Weg zur 30 km entfernten Passhöhe bei Škorića Brdo (1.061 m) auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Zrmanja bereits wieder endet und jenes der Karstflüsse Lika und Gacka beginnt, die in Kroatien 10 km südlich von Senj bei Sveti Juraj gemeinsam die Adria in der Kvarner Bucht erreichen.

In Nordrichtung steigt die Donau/Adria-Wasserscheide zum Hauptkamm der Plješivica an (im Bild unten) und vereinigt sich am Trovrh (1.620 m) wieder mit der Staatsgrenze zu Bosnien und Herzegowina, folgt dieser bis zur Gola Plješivica (1.646 m), von der sie in Westrichtung auf ein südlich des Nationalparkgebiets Plitvicer Seen und am Südende des Kapela-Gebirges gelegenes Plateau abfällt und es beginnt auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Kupa (über ihren das Gebiet der Plitvicer Seen entwässernden Nebenfluss Korana), die als Alpengebietsgrenze bei Sisak in die Save mündet.

AndrejaT, CC BY-SA 3.0

Die Donau(Save)/Adria-Wasserscheide steigt in Nordwestrichtung entlang des Hautkamms der Kapela (dt: Kapellengebirge) zur Passhöhe der Mala Kapela an (888 m), die dort von der Autobahn A1 (Zagreb-Split) auf knapp 600 m Seehöhe mittels eines 2-röhrigen 5.800 m langen Tunnels unterquert wird, verläuft weiter über die Velika Kapela (1.533 m), nach der, – bevor sie zum von der Autobahn A6 (Zagreb-Rijeka) gequerten Passübergang Delnička vrata (742 m, im Bild unten die beiden Autobahn-Scheiteltunnel) abfällt -, auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Ličanka beginnt, die in Kroatien bei Crikvenica als Dubračina in die Kvarner Bucht des Adriatischen Meeres mündet.

© 2019 Rijeka-Zagreb Motorway

Die zur Kupa/Ličanka-Wasserscheide gewordene Einzugsgebietsgrenze der Save steigt nach der erwähnten Passhöhe Delnička vrata zur Hochebene Gorski kotar an und quert das Gebiet des Nationalparks Risnjak (im Bild unten), nach dem einerseits auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Ljubljanica beginnt, die östlich von Laibach in die Save mündet, und andererseits auf der Adriaseite das Einzugsgebiet der Ličanka endet und jenes der Rječina (dt: Flaum oder auch Pflaum) beginnt, die in der kroatischen Hafenstadt Rijeka (it: Fiume, dt: St. Veit am Pflaum, ung: Szentvit) am Nordende der Kvarner Bucht in die Adria mündet.

© segeln-kroatien.com

Nur ein kurzes Stück als Ljubljanica(Save-Donau)/Rječina(Adria)-Wasserscheide verläuft die Grenze des Savegebietes über den Gorski kotar zur slowenischen Grenze, vor der auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Rječina wieder endet und jenes der Reka beginnt, die als Timavo in Italien östlich von Monfalcone in den Golf von Triest mündet. Als Save(Ljubljanica)/Reka-Wasserscheide überschreitet die Donau/Adria-Wasserscheide den Gorski kotar verlassend in Nordrichtung die Staatsgrenze zu Slowenien, durchläuft das ausgedehnte Kalksteinplateau des Krainer Schneeberges (slow: Sneznik, 1.796 m, im Bild unten) schlängelt sich danach im Südwesten Sloweniens im Gebiet des Dinarischen Karsts innerhalb eines relariv schmalen Korridors zwischen den oft weniger als 10 km voneinander entfernten Flussläufen des Ljubljanica-Quellflusses Pivka im Osten und der Reka im Westen, erreicht rund 10 km westlich von Postojna am Razdrtoplateau die Nordgrenze der Balkanhalbinsel, tritt den Balkan verlassend vom Dinarischen Gebirge in die Alpen (alpinen Karst) über und es endet auf der Adriaseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Reka (bzw. des Timavo) und es beginnt jenes des Isonzo, der in Italien westlich von Monfalcone in die Adria mündet.

© zelenikras.si

Die Save(Ljubljanica)/Isonzo-Wasserscheide passiert im alpinen Teil des Karsts die Passhöhen Hrušica (dt: Birnbaumer Wald) und Črni Vrh (dt: Hochebene von Schwarzenberg), nördlich der auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Sora beginnt, die bei Medvode in die Save mündet. Die nunmehrige Save(Sora)/Isonzo-Wasserscheide passiert die Karstübergänge Dole und Ledinsko Razpotje, geht am Cerknosattel in die Julischen Alpen über, passiert den Nebenstraßenübergang Črni vrh pri Davča und danach den Petrovo-Brdo-Pass, nördlich dem am Lajnar (1.549 m, im Bild unten) auf der Saveseite das Einzugsgebiet der Sora endet, da das Quellgebiet der Save, und zwar jenes des Quellflusses Sava Bohinjka erreicht ist.

© hribi.net

Kurz in Westrichtung verläuft die Donau(Save)/Adria(Isonzo)-Wasserscheide über den Gipfel des Kobla (1.498 m), wo sie vom Koblatunnel der Eisenbahn gequert wird, dreht später in Nordrichtung, steigt die Quellen der Sava Bohinjka westlich passierend zum Triglav an (2.864 m, höchster Berg Sloweniens und des ehemaligen Jugoslawien), hat damit das Einzugsgebiet des zweiten Save-Quellflusses Sava Dolinka erreicht, die sich mit der Sava Bohinjka bei Radovljica zur Save vereinigt, verläuft in Nordwestrichtung über den Vršič (1.611 m, höchster Straßenpass Sloweniens) bis zum Jalovec (2.645 m, im Bild unten von Bovec gesehen mit dem Denkmal von Dr. Julius Kugy, dem Erschließer der Julischen Alpen) und endet nach kurzem Nordverlauf an der italienischen Staatsgrenze am Grenzberg V. Koncu špica, da jenseits des Savegebietes das Einzugsgebiet des Isonzo (und damit der Adria) endet und jenes der Drau beginnt, die bei der kroatischen Stadt Osijek in die Donau mündet.

© Aleš Frelih

Die rechte Einzugsgebietsgrenze der Save verlässt die in Westrichtung als Drau/Isonzo-Wasserscheide weiter verlaufende Donau/Adria-Wasserscheide, verläuft nunmehr wieder innerhalb des Einzugsgebietes der Donau in Nordrichtung als Save/Drau-Wasserscheide entlang der Staatsgrenze Slowenien/Italien über das Ponza-Massiv (2.274 m, im Bild unten), fällt zum Grenzpass Ratschacher Sattel (it: Valico di Fusine, slow: Prehod Rateče) ab und geht in die Karawanken über, passiert westlich nun auch die Quelle der Sava Dolinka und wird damit von der rechten zur linken Save-Einzugsgebietsgrenze, steigt zum Hauptkamm der Karawanken an und erreicht am Gipfel des Peč (dt: Ofen) das Dreiländereck Slowenien/Italien/Österreich.

© summitpost/Konrad Sus

Dem die Grenze zu Österreich bildenden Karawankenhauptkamm in Ostrichtung folgend und das Tal der Sava Dolinka nördlich begleitend passiert die Save/Drau-Wasserscheide den Wurzenpass, wird im Bereich des Rosenkogels von den beiden Karawankentunneln (Eisenbahn und Autobahn) gequert und erreicht den Grenzübergang Loiblpass (im Bild unten die Südausfahrt des Scheiteltunnels), vor dem auf der Saveseite der Wasserscheide das Einzugsgebiet der Trziška Bistrica beginnt, die oberhalb von Kranj bei der Ortschaft Bistrica von links in die Save mündet. Weiter dem Grenzverlauf folgend wird nach dem bis zu 2.136 m hohen Koschutakamm am Grenzberg Petschounik (1.640 m) auf der Saveseite das Einzugsgebiet der Kokra erreicht, die im Stadtgebiet von Kranj in die Save mündet.

© flickriver.com

Nach dem Kleinen Grintouz (1.654 m) geht die Save(Kokra)/Drau-Wasserscheide am Grenzpass Seebergsattel in die Steiner Alpen über, dreht in Südrichtung und es endet nahe dem südlichsten Punkt Österreichs beim Sanntaler Sattel das Einzugsgebiet der Kokra und es beginnt jenes der Savinja, die bei Zidani Most in die Save mündet. Die Save(Savinja)/Drau-Wasserscheide dreht in Nordostrichtung, kehrt nach dem Grenzpass Paulitschsattel in die Karawanken zurück, dreht wieder in Ostrichtung und verlässt am Olševabergstock (im Bild unten) die Staatsgrenze.

© hribi.net

Innerhalb Sloweniens dreht sie nach der Govka in Südostrichtung, verläuft über die Passhöhe Spodnje Sleme pri Podolševa und den Zavodnje-Slemepass, passiert das Ortsgebiet von Graška Gora, geht am Sattel von Mislinja ins Bachergebirge über, verlässt diesen Gebirgsstock wieder am Sattel von Krizevec, nach dem sie stark richtungsändernd das Voralpengebiet des Cillier Berglandes durchläuft, den Sattel von Jazbine passiert, von der Autobahn A1 (Maribor-Ljubljana) im Pletovarjetunnel gequert wird und das Ortsgebiet von Dolga Gora erreicht, nach dem das Savinjagebiet endet und das Einzugsgebiet der Sotla beginnt, die als slowenisch/kroatischer Grenzfluss bei Rigonce von Norden in die Save mündet.

Die Save(Sotla)/Drau-Wasserscheide passiert in Ostrichtung den Pečica-Sattel, den Boč, sowie den Übergang Stoperce-Brzika und geht nach der Donačka gora (881 m) in der auf einem Sattel gelegenen Ortschaft Sveti Jurij ins Matzelgebirge über, in dem am Veliki Belinovec (717 m) das Sotlagebiet endet und das Einzugsgebiet der Krapina beginnt, die in Kroatien westlich von Zagreb von Norden in die Save mündet. Die Save(Krapina)/Drau-Wasserscheide passiert die nördlich des Hauptgrenzübergangs Gruškovje/Macelj gelegene Anhöhe Dolgi Vrh sowie den Nebenstraßenübergang Travni Vrh-Zgornje Gruškovje, überschreitet an der Brezowa Gora (567 m) die Staatsgrenze zu Kroatien, verläuft über den Čemernikasattel und Gornje Jesenje und geht am Sattel von Novi Golubovec vom Matzelgebirge in die Ivanščica (im Bild unten) über, auf der das Krapinagebiet endet und das Einzugsgebiet der Lonja beginnt, die innerhalb Kroatiens bei der Ortschaft Lonja von links in die Save mündet.

© Panoramio

Die ab dort stets in (grundsätzlicher) Ostsüdostrichtung verlaufende Einzugsgebietsgrenze der Save geht als Save(Lonja)/Drau-Wasserscheide am Sattel von Donje Makojišće von der Ivanščica in die Kalničko gorje über, passiert den Kalniksattel und die auf einem Sattel gelegene Ortschaft Apatovec, nach der sie bei Lepavina das Kalničko gorje wieder verlässt und ins Bilogora-Gebirge übergeht, die Übergänge Racitnica und Lončarica passiert, am Sattel von Dulovac die Bilagora verlässt und den Papuk erreicht, auf dem das Lonjagebiet endet und das Einzugsgebiet der Orljava beginnt, die bei Slavonski Kobaš von links in die Save mündet.

Die Save(Orljava)/Drau-Wasserscheide verläuft über die Anhöhen Djedovica (im Bild unten) und Koprivnato brdo, verlässt am Petrov vrh den Papuk und geht ins Krndija-Gebirge über, passiert die Passhöhe Gradac und endet am Tromeda (260 m), da einerseits auf der Saveseite das Orljavagebiet endet und das Einzugsgebiet des Bosut beginnt, der in Serbien bei Bosut in die Save mündet, und andererseits jenseits des Savegebietes das Einzugsgebiet der Drau endet und jenes der Vuka beginnt, die bei der Stadt Vukovar in die Donau mündet.

© rajnairichard.eu

Die nunmehrige Save(Bosut)/Vuka-Wasserscheide erreicht nach dem Sattel von Paučje bei Potnjani die Ebene und geht in den Dakovacki Ravnjak genannten, durch die Ebene verlaufenden nur selten 100 m Seehöhe überschreitenden und kaum wahrnehmbaren Hügelzug über, entlang dem sie durch die Ortschaften Gorjani, Tomašanci, Vučevci, Mrzović und Jarmina bis ins Stadtzentrum von Vinkovci verläuft. Östlich des Stadtgebietes endet jenseits des Savegebietes das Einzugsgebiet der Vuka. Die weiter östlich in Kroatien von der Wasserscheide in Nordrichtung abfließenden Kleinstbäche Bečka und Duboki potok erreichen nach kaum 5 km direkt die Donau. Der Dakovacki Ravnjak geht in die Westausläufer der Fruška Gora über, wodurch die Gebietsgrenze der Save wieder an Höhe gewinnt, schließlich die serbische Grenze und damit (endlich) den für dieses Kapitel relevanten letzten Abschnitt ihres Verlaufs erreicht.

von Verlauf der linken Einzugsgebietsgrenze der Save in Serbien
bis
Šid Die Wasserscheide zwischen Save und Donau verläuft entlang des Hauptkamms der Fruška Gora parallel zur Donau kaum 10 km von dieser entfernt. Sie erreicht aus Kroatien kommend die serbische Grenze nördlich der Stadt Šid und verläuft der Staatsgrenze folgend in Ostrichtung zum Grenzsattel von Sot/Ljuba. Sattel von Sot/Ljuba