Abgrenzung und Verkehrsübergänge

Die Abgrenzung dieses Gebietes wurde in den Vorkapiteln großteils bereits dargestellt und wird hier gerafft wiederholt. Ausgangspunkt der folgenden Abgrenzungsbeschreibung im Uhrzeigersinn ist der Übertritt des Inns nach Österreich bei der Ansiedlung Schalkl, kurz vor der der Inn die alte Zollbrücke bei Finstermünz (im Bild unten) passiert hat.

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von Verlauf der Einzugsgebietsgrenze der Donau in der Schweiz bis
Schalkl Die Ostgrenze des Schweizer Donaueinzugsgebietes folgt ab der linksseitigen Inneinmündung des Grenzbaches Schalklbach beim Weiler Schalkl der Staatsgrenze, die zwischen Schalkl und Martina als Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol vom Inn gebildet wird. Die Staatsgrenze verlässt bei Martina den Talgrund des Unterengadin, steigt in Südrichtung zum in der Sesvennagruppe der Rätischen Alpen gelegenen Dreiländereck Schweiz/Österreich/Italien an und erreicht, – nunmehr als Grenze zu Italien (Region Trentino-Südtirol) und das Westliche Reschenplateau begrenzend (siehe Ausführungen in Band 2, Italien) -, nach dem Piz Lad (2.808 m) am Äußeren Nockenkopf (2.770 m) den Alpenhauptkamm, der dort als Hauptwasserscheide der Alpen die Einzugsgebiete von Schwarzem Meer (über Inn und Donau) und Adria (über die Etsch) trennt. Sie folgt dem Alpenhauptkamm als Donau(Inn)/Etsch-Wasserscheide in Südrichtung bis zum Craist‘ Ota (2.884 m), fällt in den obersten Teil des Engadin-Seitentales Val d’Uina ab und steigt sogleich wieder zum Fernerspitz (2.954 m) an, während der das Donaueinzugsgebiet begrenzende Alpenhauptkamm diesen über den innerhalb Italiens einen halben Kilometer südlich der Staatsgrenze gelegenen Schlinigpass (2.309 m, im Bild unten) erreicht (siehe Ausführungen in Band 2, Italien). Am weiter südlich gelegenen Urtirolaspitz (2.909 m) trennt sich die Staatsgrenze neuerlich von der Inn(Donau)-Einzugsgebietsgrenze, die in Westrichtung innerhalb der Schweiz dem Alpenhauptkamm folgend über den Muntet (2.763 m), den Pass da Costainas (2.251 m), den Minschuns (1.519 m) und die Funtana da S-chari (2.393 m) bis zur Munt da la Bescha (2.773 m) verläuft und von dieser in Südwestrichtung zum Ofenpass abfällt. Ofenpass
Daniel Schwen, CC BY-SA 4.0