Loverciano

439 m, Luganer Alpen, Po(Ticino/Adda)gebiet

Die am Ausgang des von der Breggia durchflossenen Muggiotales an dessen westlichem Talrand gelegene Ortschaft Castel San Pietro liegt auf der Wasserscheide zwischen den beiden linken Po-Zuflüssen Ticino und Adda. Während das Zentrum am Talrand des Muggiotales liegt und im südlichen Ortsgebiet kleine Zuflüsse des rechten Breggia-Nebenflusses Faloppia entspringen, berührt der nordwestliche Ortsteil Loverciano (im Bild unten), dessen nördlicher Weiler Ronco an einem Richtung Mendrisio in die Morea entwässernden Bach liegt, das Ticinoeinzugsgebiet.

© flikr/ticinoinfoto

Die aus Morbo Superiore über Castel San Pietro nach Mendrisio führende Nebenstraße passiert in Loverciano die Wasserscheide, die weiter südlich in der Ebene von zahlreichen Straßen, Hauptverkehrsrouten (Autobahn A 2, Abschnitt Lugano-Chiasso) und Bahnlinien an namenlosen Übergängen passiert wird.

Wasserscheide  Ticino – Po Adda – Po
Abflüsse  Morea – Laveggio – Lago di Lugano – Tresa – Lago Maggiore – Ticino – Po Breggia – Lago di Como – (Untere) Adda – Po
Mündung  Adriatisches Meer
von Verlauf der Grenze des Tessiner/Graubündner Po(Ticino)-Gebietes bis
Loverciano In Westrichtung passiert die Ticino/Adda-Wasserscheide innerhalb der Mendrisiotto genannten Gegend über Corteglia (464 m) südlich den Bezirkshauptort Mendrisio (im Bild unten), dreht, – nachdem sie bei Casvegno von Autobahn und Eisenbahn gequert wurde -, in Südrichtung, passiert das westliche Gemeindegebiet von Novazzano und erreicht nach dem Monte Morello (495 m) westlich des Weilers Pauzella die Staatsgrenze zu Italien (Region Lombardei) und endet, da jenseits des Ticinogebietes das Einzugsgebiet der Adda endet und jenes des Po-Zuflusses Olona beginnt.

Die nunmehrige Ticino/Olona-Wasserscheide folgt der Staatsgrenze in Westrichtung bis zum Ostrand des Gaggiolotales im Süden der Ortschaft Stabio, verläuft sodann in Nordwestrichtung entlang des das linke Gaggioloufer begleitenden Hügelzuges knapp 3 km über Schweizer Staatsgebiet und vereinigt sich nach dem Monte Astorio (474 m) wieder mit der Staatsgrenze, folgt dieser in Nordostrichtung die Ortschaft Stabio westlich passierend, tritt nördlich von Stabio wieder auf Schweizer Staatsgebiet über und erreicht nach 1 km Besazio.

Besazio
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