Semmering

984 m, Rax-Schneeberg-Gruppe/Fischbacher Alpen, Donau(Leitha/Drau)

Der Semmeringpass oder kurz Semmering verbindet die österreichischen Bundesländer Niederösterreich und Steiermark, liegt an der Ostgrenze des Raxmassives und trennt dieses von den Fischbacher Alpen. Er ist neben dem Wechselpass die wichtigste Verbindung zwischen dem Großraum Wien und der Steiermark. Überquert werden kann er auf der Landesstraße, auf der Semmering Schnellstraße S 6, sowie mit der Semmeringbahn. Auf der Passhöhe liegt der Luftkurort Semmering, der von der niederösterreichischen Seite sowohl über den Wallfahrtsort Maria Schutz, als auch über die Adlitzgräben erreicht werden kann.

Die Semmeringbahn ist eine Teilstrecke der Südbahn in Österreich.

Sie verläuft von Gloggnitz über den Semmering nach Mürzzuschlag. Sie war die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas und wurde von Carl Ritter von Ghega geplant und 1854 eröffnet. Strecke und Lokomotiv-bau der Semmeringbahn gelten als Meilensteine der Eisenbahngeschichte. Seit 1998 gehört die Bahnstrecke zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wasserscheide  Äußerer Alpenbogen Innerer Alpenbogen
Abflüsse  Heidbach – Auebach – Schwarza – Leitha – Mosoni Duna – Donau Dürrbach – Fröschnitz – Mürz – Mur – DrauDonau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf des Kammes der Hauptwasserscheide der Alpen bis
Semmering In Südrichtung wird über Hirschenkogel (1.340 m) und Alpkogel (1.414 m) der Dürrgraben umgangen und am Fröschnitzsattel (1.273 m) der Talschluss des Fröschnitztales erreicht. An der Ostschulter des Harterkogels (1.523 m) trennt sich die Alpenhauptwasserscheide von der Landesgrenze Niederösterreich/Steiermark und verläuft auf steirischem Gebiet in Südwestrichtung über den Großen Pfaff (1.555 m) zum Pfaffensattel. Pfaffensattel

Am Harterkogel endet im Äußeren Alpenbogen das Einzugsgebiet des Donauzubringers Leitha und es beginnt das Einzugsgebiet des Donauzubringers Raab, die in der nordwestungarischen Stadt Györ die Donau erreicht.