Colle di Caprauna

1.379 m, Ligurische Alpen, Centa/Po

Flussaufwärts von Garessio liegt die Stadt Ormea am Tanaro, von wo eine Untertunnelung des Alpenhauptkamms ins Arrognatal und von dort weiter nach Pieve di Teco im Zuge des Ausbaus der SS 28 von Ormea in die Bezirkshauptstadt Imperia seit über 20 Jahren geplant, jedoch noch nicht in Angriff genommen worden ist. Derzeit führen 2 Passstraßen von Ormea über den Alpenhauptkamm. Einer dieser Übergänge, nämlich der verkehrstechnisch weniger bedeutende, führt über diesen Pass ins Val Pennavaire, einem Seitental des Torrente Neva.

Die in Cantarana im Tanarotal beginnende Nordauffahrt führt durch die Ortschaft Prale und passiert den am Übergang ins Tal des Torrente Arrogna liegenden Colle di Prale (1.260 m). Weiter leicht ansteigend entlang des Kammes (ins Arognatal führt keine Straße hinunter) erreicht die Passstraße nach rund 2 km die am Talrand des Val Pennavaire liegende Scheitelhöhe des Colle di Caprauna, von wo sie in das auf fast 1.000 m Seehöhe gelegene kleine Bergdorf Caprauna (im Bild unten), das im Talschluss des Val Pennavaire liegt, hinunter führt.

© ormea.eu
Wasserscheide  Äußerer Alpenbogen  Innerer Alpenbogen 
Abflüsse  Torrente Pennavaira – Neva – Centa Rio di Prale – Tanaro – Po 
Mündung  Ligurisches Meer Adriatisches Meer
von Verlauf des Alpenhauptkamms und der Alpenhauptwasserscheide  bis
Colle di Caprauna Weiter in Südwestrichtung, – bis zum Colle di Prale begleitet von der Nordauffahrt zum Colle di Caprauna -, verlässt der Alpenhauptkamm kurz nach diesem wieder die Regionsgrenze, die in Nordwestrichtung ins Tanarotal abfällt, und fällt seinerseits, – allerdings in Südwestrichtung -, in Ligurisches Gebiet zum Colle di Nava ab. Colle di Nava