Col de Montgenèvre

1.854 m, Cottische Alpen, Rhône/Po

Der auf Italienisch Colle del Monginevro genannte Übergang stellte bereits zur Römerzeit (Via Domitia) eine wichtige Verbindung zwischen dem mittleren Rhônetal und der Poebene dar. Er verbindet das obere Susatal mit Briançon. Die Grenze zu Italien verläuft nicht über die Passhöhe, auf der ein Monolyth steht (Bild unten) und der gleichnamige Wintersportort liegt, sondern ca. 2 km östlich und rund 100 Höhenmeter tiefer vor der italienischen Ortschaft Claviere.

Wasserscheide  Äußerer Alpenbogen Innerer Alpenbogen
Abflüsse  Durance – Rhône Torrent La Doire – Piccola Dora – Dora Riparia – Po
Mündung  Westliches Mittelmeer Adriatisches Meer
von Verlauf des Alpenhauptkamms und der Alpenhauptwasserscheide bis
Col de Montgenèvre Weiter in Nordrichtung über den Grand Chalvet (2.682 m) zum Rocher des Grandes Becs (3.044 m), wo die Staatsgrenze vom Süden aus dem Talgrund des Torrent La Doire kommend wieder den Hauptkamm erreicht und ihm bis zum Sommet du Guiau (2.654 m) folgt. Dort verlässt die Staatsgrenze wieder den Alpenhauptkamm und quert das nördlich in West-Ost-Richtung verlaufende Vallée Étroite. Der Hauptkamm dreht in Westrichtung auf französisches Staatsgebiet und erreicht nach 1 km den Col de l’Echelle. Col de l’Echelle