Passauer Zipf

398 m, Wienerwald, Donau(Hauptgraben/Wienfluss)

Von Mauerbach führt über Hirschengarten eine Straße westlich des Tulbinger Kogels über diesen Pass nach Katzelsdorf am Wienerwald und weiter nach Tulbing ins Tullner Feld. Der Passauer Zipf ist von Süden auch über den Umweg zum Tulbinger Kogel, auf dem im Jahr 1967 die Leopold-Figl-Aussichtswarte (im Bild unten) nach einem Entwurf von Clemens Holzmeister in Stahlbetonbauweise errichtet worden ist, erreichbar.

© Bwag/CC-BY-SA-4.0.

Ein Seminarhotel liegt nahe der Kammhöhe. Eine umfassende Aussicht auf rund 300 Berge der Ostalpen, inklusive Ötscher, Schneeberg und Dachstein, kann sowohl vom Aussichtsturm, als auch vom Gastgarten des Berghotels genossen werden.

Von Mauerbach führt in Nordrichtung eine Straße direkt zum Hotel, von wo sie weiter in Südwestrichtung den Kamm entlang zur Passhöhe des Passauer Zipfs, auf der ebenfalls ein Gasthaus liegt, führt, und sich dort mit der aus Hirschgarten kommenden Auffahrt vereinigt. Eine Direktabfahrt vom Tulbinger Kogel bzw. vom Hotel ins Tullner Feld hinunter ist nicht möglich.

Diese Gegend ist bereits an die Infrastruktur der nahen Großstadt Wien angebunden. Die Stadtgrenze ist nur 8 km entfernt und es führen halbstündlich Buslinien zum innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt Hütteldorf.

Wasserscheide  Tullner Feld Wiener Becken
Abflüsse  Koglbach – HauptgrabenDonau Hirschgartenbach – Mauerbach – Wienfluss – Donaukanal – Donau
Mündung  Schwarzes Meer
von Verlauf des Geographischen Alpenhauptkamms vom Gippel bis Wien bis
Passauer Zipf In Nordostrichtung führt der Kamm entlang der Tulbinger Kogel Straße zum Gipfel des Tulbinger Kogels (494 m) und weiter in Ostrichtung zum Plateau Hainbuch. Hainbuch

Am Plateau von Hainbuch endet an der Nordwestseite des Geographischen Alpenhauptkammes das Einzugsgebiet des künstlichen Donauzubringers Hauptgraben und es beginnt das Einzugsgebiet des Donauzubringers Hagenbach, der die im Naturpark Eichenhain gelegene Hagenbachklamm durchfließt, ehe er 10 km westlich von Wien am Ostende des Tullner Feldes bei Altenberg einen Altarm der Donau, in den auch der Hauptgraben mündet, erreicht.